Morgen wird geknutscht

04.07.2008, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schüren "Oraler Körperkontakt mit einer Person oder einem Gegenstand mit dem Mund, bei Menschen mit den Lippen." So lautet eine Definition von Kuss. Busseln, knutschen, küssen - fast alle tun es jeden Tag. Der Internationale Tag des Kusses am 6. Juli soll an diese besondere Form des Miteinanders erinnern.

Und Kussformen gibt es viele: Hand-, Wangen-, Abschieds-, Luft-, Friedens-, Bruder- oder Schwesterkuss. Aber auch der Judas- oder Todeskuss gehören dazu. Bei der so genannten Akkolade begrüßt man sich im privaten Rahmen mit Wangenkuss links und rechts, allerdings laut Knigge nur angedeutet. Manche Volksgruppen zelebrieren den Nasenkuss.

Egal, wie man küsst, küssen ist gesund! Das bestätigt die Schürener Zahnärztin Dr. Christine Klemann (31), die selbst besonders gerne ihre 17 Monate alte Tochter küsst. "Bis zu 30 Gesichtsmuskeln werden beim Küssen aktiviert. Glückshormone werden frei gesetzt, das Immunsystem gestärkt. Auch der Stoffwechsel kommt in Schwung", sagt die Medizinerin und zitiert einen unbekannten Verfasser, der sagt "Küssen ist gut gegen Falten".

Wie gut, dass man fürs Küssen kein Rezept braucht. Entwickelt hat sich der Kuss nach einer von vielen Theorien aus der Mund-zu-Mund-Fütterung, die bei vielen Tieren und menschlichen Volksstämmen so stattfindet. Eine andere Erklärung koppelt die Entstehung des Kusses an die orale Phase bei Kindern, in der die Lustbefriedigung über den Mund stattfindet. Doch Theorie hin oder her, wir empfehlen Ihnen: Küssen Sie, was das Zeug hält! Und tun Sie es nicht nur am Tag des Kusses. bib

Mantel, Seite 1

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