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Motorradunfall auf der Bornstraße - zwei Schwerverletzte

Ermittlungen ergaben Ungereimtheiten

Bei einem Unfall auf der Bornstraße sind am Sonntagabend zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der Motorradfahrer (37) mit seiner Mitfahrerin (15) aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Bordstein geknallt und gestürzt. Die Ermittlungen ergaben Ungereimtheiten.

DORTMUND

21.08.2017 / Lesedauer: 2 min

Für den Motorradfahrer (37) und seine Mitfahrerin (15) endete der Unfall am Sonntagabend (20.8.) im Krankenhaus. Zeugenaussagen zufolge soll die Maschine gegen kurz vor 22 Uhr mit sehr hoher Geschwindigkeit auf der Bornstraße gefahren sein. Dabei geriet der Dortmunder aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Motorrad gegen den mittig gelegenen Bordstein. Er verlor die Kontrolle, so dass die Honda ins Schlingern geriet und der Fahrer mit seiner Sozia zu Boden stürzte.

Großflächiges Trümmerfeld

Beide verletzten sich bei dem Unfall schwer. Ein nachfolgender Autofahrer, der zuvor von dem Motorrad überholt worden war, hielt sofort an und leistete erste Hilfe. Die Verletzten wurden zur Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert. Bei dem Unfall entstand ein großflächiges Trümmerfeld, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.  

Verteilt über knapp 100 Meter nahmen die Polizeibeamten Unfallspuren wahr. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 3000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Bornstraße in Fahrtrichtung Norden gesperrt.

Falsches Nummernschild und keine Fahrerlaubnis

Bei der Überprüfung von Fahrer und Fahrzeug stießen die Beamten dann auf einige Ungereimtheiten:

  • das angebrachte Kennzeichen wurde nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben
  • der Fahrer ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis - diese wurde ihm im Mai 2017 entzogen
  • Betäubungsmittelutensilien (zum Rauchen von Drogen) im Besitz des Fahrers

Im Krankenhaus entnahmen die Ärzte eine Blut- und Urinprobe zum Auffinden von Alkohol und Drogen. Nach seiner Genesung erwarten den 37-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, fahrlässiger Körperverletzung und ggfs. wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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