Motorradverkauf eskaliert - Verkäufer feuert Schreckschusswaffe ab

Großer Polizeieinsatz

Ein privater Motorradverkauf in Bövinghausen ist vollkommen eskaliert. Der Verkäufer sprühte mit Reizgas, schoss mit einer Schreckschusswaffe auf den Käufer. Doch das war noch nicht alles.

Dortmund

27.05.2020, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Verkauf eines Motorrades (Symbolfoto) führte zu einer heftigen Eskalation.

Der Verkauf eines Motorrades (Symbolfoto) führte zu einer heftigen Eskalation. © Hans Ripa / unsplash.com

Ein privater Motorradverkauf ist am Dienstagabend (26.5.) in Bövinghausen eskaliert. Dabei wurden laut Mitteilung der Polizei Reizgas, ein Schlagstock und eine Schreckschusspistole eingesetzt.

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen und Zeugenaussagen haben Käufer und Verkäufer sich gegen 19.30 Uhr auf einem Grundstück in Bövinghausen getroffen. Doch als es zur Diskussion über die Schäden an dem Motorrad gekommen sei, sei die Situation eskaliert. Der 32-jährige Verkäufer habe dem 38-jährigen Käufer Reizgas ins Gesicht gesprüht.

Zahlreiche Schaulustige

Dann sei der Verkäufer in das Haus gegangen, woraufhin der Käufer eine Scheibe eingeschlagen habe. Der Verkäufer habe das Haus mit einem Schlagstock und einer Schreckschusspistole bewaffnet wieder verlassen und mehrfach auf den Käufer geschossen.

Der verletzte 38-jährige Käufer sei noch vor Ort behandelt worden. Sein ihn begleitender, jugendlicher Sohn sei unverletzt geblieben. Bis zu 70 Schaulustige seien während des Einsatzes von starken Polizeikräften auf Distanz gehalten worden.

Der polizeibekannte Verkäufer sei bei Eintreffen der Polizei bereits geflohen gewesen. Gegen ihn werde nun wegen gefährlicher Köperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

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