Musik hören und lernen? - Na klar!

TU-Studie

DORTMUND Auch wenn Eltern das oft anders sehen - Musik lenkt Schüler offensichtlich nicht vom Lernen ab. Sie verbessert die Leistung aber auch nicht. Das hat eine Studie von Musikwissenschaftlern der Technischen Universität (TU) ergeben.

von Von Inga Wolter

, 24.03.2010, 19:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
MP3-Player im Ohr, PC an: So würde Hannah (11) gerne pauken - wenn ihre Eltern sie ließen.

MP3-Player im Ohr, PC an: So würde Hannah (11) gerne pauken - wenn ihre Eltern sie ließen.

„Bei Musik kann ich nicht so gut Texte schreiben, aber gut Latein übersetzen“, meint Ronja (12). Nick (14) sagt: „Bei allen Fächern höre ich Musik, außer bei Französisch – weil ich es nicht kann.“ Was bei manchen mit Musik gar nicht geht, hat Jennifer (14) bereits perfektioniert: das Vokabeln lernen. „Wenn ich ’Walking on Air‘ von Curly höre, denke ich automatisch an die Vokabeln, die ich dabei lerne.“ Entgegen der TU-Studie meinen jedoch einige Schüler, sich bei Musik nicht konzentrieren zu können. Chantal Goeke (18): „Auf keinen Fall. Schon gar nicht bei Mathe. Ich brauche Ruhe.“ Ob Musik und Lernen gleichzeitig geht, hängt aus Sicht der Schüler also von den persönlichen Vorlieben ab. 

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