Mutmaßliche Mercedes-Räuber weisen Vorwürfe zurück

Prozess am Landgericht

Zwei Jahre nach einem mutmaßlichen Autoraub in Eving beschäftigt der Fall das Dortmunder Landgericht. Die beiden Angeklagten sollen erst Interesse an einem Mercedes-Gebrauchtwagen signalisiert, das Fahrzeug dann aber mit Drohungen ohne Bezahlung an sich gebracht haben. Sie selbst weisen die Vorwürfe jedoch zurück.

DORTMUND

12.10.2017, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im November 2015 sollte der Mercedes für exakt 5450 Euro den Besitzer wechseln. Nach der Begutachtung des Fahrzeugs waren sich alle Beteiligten einig. Und der Verkäufer will sich auch nichts Böses gedacht haben, als es offenbar hieß, vor Zahlung der Summe solle er bitte erst einmal den Kaufvertrag unterschreiben.

Danach aber, sagt der Mann, ging alles ganz schnell. Der Zeuge erinnerte sich vor dem Landgericht daran, dass sich einer der beiden Kaufinteressenten plötzlich mit Schlüssel und Fahrzeugbrief entfernt habe. Der andere habe angefangen, zu schlagen und zu schubsen und schließlich sogar eine Schreckschusspistole gezogen.

Tatsache ist: Der vereinbarte Kaufpreis wurde nicht gezahlt. Ein Umstand, der den Angeklagten jetzt großen Ärger bereiten könnte. Denn kommen die Richter am Ende zu dem Schluss, dass sie das Auto tatsächlich mit Gewalt in ihren Besitz gebracht haben, droht ihnen wegen schweren Raubes eine lange Haftstrafe.

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