Mutmaßlicher Dieb hält Hassrede im Hauptbahnhof Bodycam zeichnet judenfeindliche Äußerungen auf

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Kevin Kindel
Bundespolizisten haben im Hauptbahnhof einen Dieb festgenommen. © Kevin Kindel
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Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Bundespolizei am Dienstagabend (22.11.) gegen 18.30 Uhr. Ein Mitarbeiter eines Drogeriemarktes im Hauptbahnhof alarmierte die Beamten.

Vor Ort trafen die Polizisten auf einen gebürtigen Berliner, der zwei Elektrogeräte im Wert von 40 Euro gestohlen haben soll. Während er Kontrolle soll der 45-Jährige immer aggressiver geworden sein. Bodycams zeichneten den Einsatz auf.

Bundesweites Hausverbot

Gegenüber den Bundespolizisten verfiel der Mann dann in eine Hassrede und äußerte sich judenfeindlich. Bei der Drogeriekette hatte er bereits ein bundesweites Hausverbot, stellte sich heraus. Von der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) war der Polizeibekannte zur Ermittlung seines Aufenthaltes ausgeschrieben.

Der 45-Jährige bekam einen Platzverweis für den Dortmunder Hauptbahnhof. Zudem leiteten die Bundespolizisten ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Volksverhetzung ein.