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Nach Affentod: Tierschützer üben scharfe Kritik an Zoos

Kein Einzelfall

Nachdem am Donnerstag im Dortmunder Zoo das Orang-Utan-Jungtier Paul eingeschläfert worden war, übt die Tierrechtsorganisation Peta scharfe Kritik an der Menschenaffenhaltung in Zoos. Sie plädiert dafür, die Haltung mittelfristig auslaufen zu lassen - weil Pauls Tod kein Einzelfall ist.

DORTMUND

, 11.04.2016 / Lesedauer: 2 min
Nach Affentod: Tierschützer üben scharfe Kritik an Zoos

Nach dem Tod von Paul fordert PETA ein Ende der Menschenaffenhaltung.

Paul hatte innere Verletzungen und laut Zoodirektor Frank Brandstätter "keine Überlebenschance". Wie die Verletzungen zustande gekommen sind, kann Brandstätter zufolge nur gemutmaßt werden. Möglicherweise sei das durch den Atemwegsinfekt und einer Unterversorgung durch Muttermilch geschwächte Tier gestürzt.

In deutschen Zoos, schreibt Peta am Montag in einer Pressemitteilung, seien seit Anfang 2014 mindestens neun junge Menschenaffen gestorben: "Die Todesursachen sind bei den meisten Tiere Infektionen – diese werden vor allem durch eine schlechte Belüftung in den kleinen, bunkerähnlichen Innengehegen begünstigt oder durch den Kontakt zu Menschen ausgelöst."

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Peta fordert zum Schutz der Tiere ein Import- und Nachzuchtverbot für Menschenaffen in Gefangenschaft, um so die Haltung mittelfristig auslaufen zu lassen. Der Zoo Dortmund wollte sich auf Nachfrage unserer Redaktion nicht zur Peta-Kritik äußern.

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