Nach Coronafall errichtet Dortmunder Seniorenresidenz Isolationsbereiche

Coronavirus

In einem Dortmunder Seniorenzentrum gibt es einen weiteren Coronafall. Bewohner kamen ins Krankenhaus. Es wurden deshalb Isolationsbereiche errichtet. Besuche sind dort derzeit nicht möglich.

Lütgendortmund

, 21.11.2020, 13:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Seniorenzentrum Am Volksgarten wird ein Schutzkonzept umgesetzt.

Im Seniorenzentrum Am Volksgarten wird ein Schutzkonzept umgesetzt. © picture alliance/dpa

In Pflegeeinrichtungen in Dortmund hat es in den vergangenen Tagen einige Coronafälle gegeben. Jetzt informiert der Betreiber des Alloheim Seniorenzentrums Am Volksgarten in Lütgendortmund, dass es ein positives Corona-Testergebnis gibt. Es ist allerdings nicht das erste.

Zum Schutz der Bewohner werde ein umfangreiches Isolations- und Quarantänekonzept umgesetzt. Dazu gehöre auch, dass Besucher derzeit nicht möglich sind, heißt es in einer Pressemitteilung der Alloheim Senioren-Residenzen SE am Freitagabend. Die Seniorenresidenz habe in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der zuständigen Heimaufsicht umgehend Vorsorge- und Quarantänemaßnahmen eingeleitet.

Das Gesundheitsamt veranlasste eine umfangreiche Testreihe von Mitarbeitern und Bewohnern. Zwei Bewohner, die Symptome zeigten, wurden vorsorglich ins Krankenhaus verlegt. Alle anderen Bewohner sind symptomfrei, so die Information von Freitag.

Bereits Dienstag wurden 20 Infektionsfälle bekannt

So neu sind Teile dieser Nachricht allerdings nicht. Bereits am Dienstag (17.11) war bekanntgeworden, dass es in dem Altenheim am Volksgarten 20 Infektionsfälle gegeben habe. Schon da wurde das Besucherverbot eingeführt. Und auch die Testung der Mitarbeiter hat nach Informationen aus der Seniorenresidenz schon am Dienstag stattgefunden.

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Über die Vorgehensweise vor Ort wird in der Pressemitteilung vom Freitag Markus Marx, Regionalleiter des Betreibers zitiert: „Um gegenseitige Infektionsrisiken weitgehend unterbinden zu können, haben wir in einem Wohnbereich Isolationsschleusen und erweiterte Desinfektionsbereiche errichtet“, so Markus Marx, „positiv getestete Bewohner bleiben somit alle auf ihren Zimmern, werden engmaschig beobachtet und betreut.“ Wie Marx weiter anführt, sei das Verständnis für diese Maßnahme durchweg positiv, auch die übrigen Bewohner würden verständnisvoll reagieren.

Völlig separierter Quarantänebereich kann eingerichtet werden

Markus Marx betont, dass auch am Wochenende der Kontakt zu den zuständigen Behörden gehalten würde. Ebenso seien die Angehörigen ins Bild gesetzt worden und würden regelmäßig informiert. „Falls weitere positive Testergebnisse dazukommen, können wir binnen kürzester Zeit auch zusätzlich zu den vorhandenen Schutzmaßnahmen einen völlig separierten Isolations- und Quarantänebereich erstellen. Etwaige Maßnahmen werden dann kurzfristig gemeinsam mit den Behörden entschieden“, so Markus Marx.

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