Nach Einsturzgefahr: Mieter können zurück

Haus in Hörde

Die erste Gefahr in einem einsturzgefährdeten Haus an der Straße Entenpoth im Stadtteil Hörde ist gebannt. Mit einer Stütz-Konstruktion hat ein Statiker am Montag den Dachfirst eines leer stehenden Gebäudes gesichert. Für die Mieter gibt es eine gute Nachricht.

HÖRDE

, 11.07.2017, 02:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die betroffenen Häuser in der Straße Entenpoth. Sieben Bewohner konnten das Wochenende nicht in ihren Wohnungen verbringen.

Die betroffenen Häuser in der Straße Entenpoth. Sieben Bewohner konnten das Wochenende nicht in ihren Wohnungen verbringen.

Die sieben Bewohner des Nachbarhauses, das aus Sicherheitsgründen ebenfalls geräumt worden war, können wieder in ihre Wohnungen zurück. Am Freitagmittag hatte das Bauordnungsamt ein Betretungsverbot für zwei Häuser ausgesprochen.

Das Dach eines unbewohnten Hauses hatte sich abgesenkt, als bei Renovierungsarbeiten im Dachgeschoss offenbar tragende Balken entfernt worden waren. Sieben Bewohner aus dem Nachbarhaus mussten ihre Wohnungen ebenfalls verlassen. Sie kamen laut Stadtsprecher Michael Meinders „relativ unkompliziert“ bei Bekannten oder Verwandten unter.

Bei einer Lagebesprechung am Montagmorgen kamen alle Beteiligten zu der Lösung mit der Stütz-Konstruktion. Mit der Beseitigung der akuten Gefahr sei die Arbeit des Bauordnungsamtes und des Statikers beendet, so Meinders. „Der nächste Schritt, die Erneuerung des Daches, ist jetzt Sache des Eigentümers“, so der Stadtsprecher. Erste Gespräche mit dem Eigentümer hätten schon stattgefunden, er sei kooperationsbereit.

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