Nach Fridays for Future kommt der „Walk For Freedom“ – darum geht’s

Kundgebung

Die Teilnehmer kleiden sich schwarz und schweigen. Nach „Fridays for Future“ ist der „Walk For Freedom“ am 19. Oktober auf dem Friedensplatz eine neue Art der Kundgebung. Das steckt dahinter.

Dortmund

13.10.2019, 08:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Fridays for Future kommt der „Walk For Freedom“ – darum geht’s

Am 19. Oktober gehen Menschen weltweit in schwarzer Kleidung auf die Straße - auch in Dortmund. (Archiv) © Kirche im Pott

Menschen gehen weltweit in schwarzer Kleidung auf die Straße und laufen in einer langen Reihe hintereinander – schweigend. Auch in Dortmund wird das am 19. Oktober der Fall sein. Dahinter steckt die Organisation A21, die mit dem „Walk For Freedom“ ein Zeichen gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei setzen will.

Das Schweigen ist ein Symbol dafür, dass Opfer von Menschenhandel häufig nicht gehört werden.

Proteste überall auf der Welt

UN-Schätzungen zufolge leben mittlerweile rund 40 Millionen Menschen in modernen Formen von Sklaverei, ein Viertel davon sind Kinder. Nur etwa ein Prozent der Opfer weltweit werden gerettet. In 28 deutschen Städten und überall auf der Welt finden am 19. Oktober – zeitnah zum EU-Tag gegen Menschenhandel am 18. Oktober – Hunderte lokaler Walks statt. Auch im vergangenen Jahr hat solch ein Protest bereits in Dortmund stattgefunden.

In Dortmund veranstaltet die Kirche im Pott dieses Jahr den Walk For Freedom. Es werden Spenden gesammelt, um den Betroffenen zu helfen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Friedensplatz. Der Dresscode ist schwarze Kleidung. Anmeldung und Infos gibt es unter www.a21.org/walk.

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