Nach Hitze und Parkchaos: So verlief die Saison für das Freibad in Wellinghofen

rnFreibad Wellinghofen

Der Sommer geht und die vier Dortmunder Freibäder verabschieden sich in die Winterpause. Im Süden hat nur das Bad in Wellinghofen noch wenige Tage geöffnet. Wie ist die Saison dort gelaufen?

von Marc Dominic Wernicke

Wellinghofen

, 09.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Noch bis Sonntag (15. September) können kältefeste Besucher im Freibad Wellinghofen vor der Winterpause ihre Bahnen ziehen. Im Sommer war der Andrang auf das Bad zeitweise so stark, dass es in der Umgebung zum Verkehrskollaps kam. Wie wirkte sich das auf die Bilanz aus?

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„Für das Bad in Wellinghofen haben wir in dieser Saison 61.500 Besucher gezählt“, sagt der Geschäftsführer der Sportwelt Dortmund Michael Dominik. „Die zeitweise Schließung des Froschlochs in Hombruch hat dem Bad zusätzliche Besucher beschert.“

Autochaos an heißen Juni-Tagen

Ausgerechnet im heißen Juni musste das Froschloch aufgrund eines Pumpendefekts zwei Wochen lang geschlossen bleiben. Viele Badelustige aus dem Dortmunder Süden begaben sich daher nach Wellinghofen, wo es an mehreren Tagen zu einem Verkehrschaos kam: Ausgelastete Parkplätze, zugestellte Rettungswege und Ärger bei den Anwohnern waren die Folge.

Nach Hitze und Parkchaos: So verlief die Saison für das Freibad in Wellinghofen

Wildes Parken und Ärger auf den Straßen - An einigen Juni-Tagen wurde der Andrang auf das Freibad zu groß für das umliegende Wohngebiet. © Privat

Insgesamt haben die vier Freibäder der Sportwelt Dortmund von Mai bis August 210.000 Besucher gezählt – gegenüber 335.000 im Jahr 2018. „Diese Saison ist für uns vollkommen normal und im positiven Sinne durchschnittlich verlaufen“, erklärt Michael Dominik und hebt den entscheidenden Unterschied hervor: „2018 hatten wir über einen langen Zeitraum fast durchgehend gutes Freibadwetter, wogegen es in diesem Jahr mehrere Hitzeperioden mit Unterbrechungen gab.“

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