Nach Lichterfest-Chaos: Winterleuchten-Feuerwerk am 6.12. soll Besucher entschädigen

Unwetterwarnung

Es wurde erst abgesagt, dann ging's weiter: Die Fehler der Veranstalter beim Lichterfest machten viele Besucher wütend. Wiedergutmachung wird den Gästen beim Winterleuchten versprochen.

Dortmund

, 30.11.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach Lichterfest-Chaos: Winterleuchten-Feuerwerk am 6.12. soll Besucher entschädigen

Wegen eines Unwetters wurde das Lichterfest am 31. August vorerst abgebrochen - später ging es jedoch weiter. Da waren viele Besucher aber schon auf dem Heimweg. Sie sollen nun entschädigt werden. © Stephan Schütze

Tagelang gab es im Spätsommer kein anderes Gesprächsthema als das Chaos und die schief gelaufene Kommunikation beim Lichterfest Ende August im Westfalenpark.

Tausende Besucher waren sauer, forderten ihr Geld zurück, brachten zwischenzeitig sogar die Facebook-Bewertungsfunktion des Westfalenparks zum Erliegen. Am Nikolaustag soll es eine Entschädigung für die Gäste geben.

Das geschah beim Lichterfest am 31.8.

Was war passiert? Weil ein Unwetter drohte, wurde am 31. August um 21.30 Uhr das Lichterfest unterbrochen. Die rund 35.000 Besucher, die für Live-Musik und Feuerwerkshows in den Westfalenpark gekommen waren, wurden per Lautsprecher-Durchsagen gebeten, das Gelände zu verlassen. Auch die Moderatoren auf der Radio-91.2-Bühne, verkündeten die anstehende Evakuierung.

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Abbruch des Lichterfestes im Westfalenpark

Gegen 21.30 Uhr wurden die Besucher des Lichterfestes im Westfalenpark aufgefordert, den Park zu verlassen. Nach einem kurzen, heftigen Gewitter wurde das Fest dann allerdings fortgesetzt.
01.09.2019
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Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Der heftige Regenguss durchnässte manchen Besucher bis auf die Haut.© Stephan Schuetze
Einige Besucher hatten selbst beim Abbruch des Festes noch gute Laune. © Stephan Schuetze
Dass das Fest später fortgesetzt wurde, war vielen Besuchern beim Abbruch nicht klar. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Der heftige Regenguss durchnässte manchen Besucher bis auf die Haut.© Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Notdürftig schützen sich die Besucher vor dem heftigen Regen.© Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze

Doch hier passierte der erste Fehler: Während die Lautsprecher-Durchsagen von einem Abbruch sprachen, sagten die Moderatoren: „Wenn das Gewitter vorbeigezogen ist, können wir weitermachen.“

Ob wegen dieser Ansage oder aus anderen Gründen: Einige Besucher widersetzten sich den Anweisungen und blieben auf dem Gelände. Der Großteil der Gäste, rund 20.000, verließ das Gelände jedoch und machte sich auf den Heimweg - in dem Glauben, dass die Veranstaltung vorbei ist.

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Doch das war sie nicht. Um 22.45 Uhr startete auf der Bühne der Hauptact „Alle Farben“, wenig später fand das große Feuerwerk statt. Nicht wenige Besucher saßen bereits im Auto, als sie in der Ferne das eigentlich abgesagte Feuerwerk sahen.

So sollen die Gäste entschädigt werden

Die Empörung war groß: In Leserbriefen, E-Mails und Facebook-Posts forderten viele Gäste das Geld für die Eintrittskarten zurück. Sie fühlten sich vom Veranstalter veräppelt, um ihr Geld geprellt. In den Augen vieler wurden mit der Fortsetzung des Fests jene Besucher belohnt, die sich der Evakuierung widersetzten.

Die Veranstalter von Stadt und Westfalenpark kündigten damals eine Entschädigung für die Besucher an.

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Die steht nun an: Für Freitag, 6. Dezember, ist das „Feuerwerk 2.0“ im Westfalenpark angekündigt. Zum Start des sechswöchigen Winterleuchtens ist der Eintritt frei - ein Ausgleich für alle, die das Feuerwerk am 31. August verpassten. Auch die kunstvollen Illuminationen und Licht-Skulpturen können an diesem Tag schon bewundert werden.

Nach Lichterfest-Chaos: Winterleuchten-Feuerwerk am 6.12. soll Besucher entschädigen

So eindrucksvoll war der Westfalenpark beim Winterleuchten 2018 illuminiert. In diesem Jahr ist der Eintritt am ersten Tag frei. © Nils Foltynowicz

Das Winterleuchten startet am 6. Dezember um 17 Uhr. Das Feuerwerk 2.0 besteht aus einem Kinder- und einem Turmfeuerwerk. Ersteres startet um 19.30 Uhr, das Feuerwerk am Florianturm beginnt um 20.30 Uhr.

Ursprünglich war das Ersatz-Feuerwerk für den 7. Dezember geplant. Da an diesem Tag aber unweit vom Westfalenpark das BVB-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf stattfindet, wurde das Event um einen Tag nach vorne verlegt.

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