Nach Unfalltod eines 4-Jährigen: Neue Sicherheitsmaßnahme an Kitas

Verkehr

Nach dem Unfalltod eines 4-Jährigen ist die Verkehrssituation an den Kitas in Dortmund auf den Prüfstand gestellt worden. Jetzt stellt die Stadtverwaltung vor, wie sie verbessert werden soll.

Dortmund

, 05.07.2021, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lucas Pruschinski ist einer der neu eingestellten Verkehrslotsen, die rund um Kitas für mehr Sicherheit sorgen sollen.

Lucas Pruschinski ist einer der neu eingestellten Verkehrslotsen, die rund um Kitas für mehr Sicherheit sorgen sollen. © Roland Gorecki

Nachdem im Februar ein vierjähriger Junge in Aplerbeck angefahren wurde und gestorben ist, hat die Stadt Dortmund 34 Kindertagesstätten mit brisanten Verkehrssituationen im Umfeld ins Auge gefasst. An einigen sind Baustellen inzwischen beendet worden, jetzt stehen 7 Einrichtungen fest, an denen die Sicherheit ganz konkret verbessert werden soll.

„Die dort vorhandenen Baustellen sind zwar alle verkehrssicher, stellen aber die kleinen Verkehrsteilnehmer vor eine ungewohnte Verkehrssituation und verunsichern sie möglicherweise“, so die Mitteilung der Stadtverwaltung. Alle Kita-Standorte sollen nach den Sommerferien noch einmal überprüft werden.

Probleme melden und Kindern helfen

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes hat das Bus- und Bahn-Unternehmen DSW21 zunächst 22 Studierende als Verkehrslotsen eingestellt. Zum einen sollen sie die Verkehrssituation an den Kitas beobachten und Sicherheitsprobleme erkennen und melden. „Zum anderen werden die Lotsen aber natürlich vor allem den Kindern ganz konkret beim Überqueren der Straße helfen“, so Stadtsprecher Frank Bußmann.

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Eingesetzt werden die Lotsen mit ihren gelben DSW21-Warnwesten in Brünninghausen, Aplerbeck, Asseln und Scharnhorst sowie an der Hainallee, der Kielstraße und der Kronprinzenstraße im Innenstadt-Bereich.

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