Nach vier Jahren Planung: Fußgänger in Aplerbeck bekommen Zebrastreifen

Unübersichtlicher Weg

Was passiert, wenn sich Bürger nicht darum scheren, wo sie eine Straße überqueren sollen und sich selber ihren Weg suchen? Die Politik beginnt sich zu kümmern und trifft eine Entscheidung.

Aplerbeck

26.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Nach vier Jahren Planung: Fußgänger in Aplerbeck bekommen Zebrastreifen

Er war lange umstritten - jetzt kommt der Übergang an der Ruinenstraße © Jörg Bauerfeld

Es gibt aber an der Ruinenstraße / Ecke Köln-Berliner-Straße eine Stelle, die seit Jahren dafür bekannt ist, gefährlich zu sein. Und zwar an der ehemaligen Dresdener Bank. An dieser Stelle queren immer wieder Bürgerinnen und Bürger die Ruinenstraße. Das ist an der Stelle jedoch nicht ohne, da es durch die Einbahnstraßenregelung der Köln-Berliner-Straße in diesem Bereich oft zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen kommt.

Immer wieder parken Autos falsch

Erschwerend kommt hinzu, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite, vor der Kranich Apotheke, das Halteverbot ignoriert wird und die dort parkenden Autos die Situation noch komplizieren. Busse kommen dann nicht mehr um die Kurve in Richtung Ruinenstraße, Fußgänger stehen mitten auf der Straße.

Das wird mit dem neuen Überweg vermutlich nicht mehr passieren können. Der Beschluss, an dieser Stelle einen Fußgängerüberweg zu bauen, wurde in der Bezirksvertretung schon 2015 gefasst. Eigentlich sollte die Umsetzung schon 2017 erfolgen. Wegen fehlendem Personal bei der Stadt Dortmund konnten die Arbeiten aber erst jetzt beginnen.

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