Nach Zahlen-Panne: RKI nennt neuen Inzidenzwert für Dortmund

Coronavirus

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat den Wert für die 7-Tage-Inzidenz für Dortmund korrigiert. Die neue Zahl unterscheidet sich aber immer noch von der, die das Gesundheitsamt errechnet hat.

Dortmund

, 21.03.2021, 10:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
19.03.2021, Bayern, Kulmbach: Ein Schild weist in der leeren Fußgängerzone Kulmbachs auf die Maskenpflicht hin. Der Landkreis Kulmbach verzeichnet laut RKI den derzeit höchsten Inzidenzwert in Bayern. Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

19.03.2021, Bayern, Kulmbach: Ein Schild weist in der leeren Fußgängerzone Kulmbachs auf die Maskenpflicht hin. Der Landkreis Kulmbach verzeichnet laut RKI den derzeit höchsten Inzidenzwert in Bayern. Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © picture alliance/dpa

Die 7-Tage-Inzidenz, mit der die Anzahl der positiven Corona-Tests pro 100.000 Einwohner angegeben wird, hat in Dortmund seit Samstag die Schwelle von 100 überschritten. Dabei hatten fehlerhafte Zahlen des RKI zuletzt für Verwirrung gesorgt.

Das Institut hatte am Freitag den Inzidenzwert für Dortmund mit 82,4 angegeben. Der Wert wäre demnach deutlich gesunken, was aber nicht den gemeldeten Infektionszahlen entspricht. Ursache dafür war vermutlich ein Übermittlungsfehler.

Neue RKI-Zahl ist realistischer

In der Nacht zu Sonntag taucht nun eine neue, realistischere Zahl auf. Die Dortmund 7-Tage-Inzidenz beträgt demnach laut RKI 105,9. Diese Zahl weicht aber ebenfalls von der ab, den die Stadt Dortmund am Samstag auf Grundlage eigener Berechnungen anhand der RKI-Methodik angibt.

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Laut Gesundheitsamt beträgt die Inzidenz nach 135 neuen positiven Testergebnissen am Samstag in Dortmund 106,4.

Es ist davon auszugehen, dass Dortmund auch am Sonntag (21.3.) über 100 bleiben wird. Aktuell ist noch offen, was genau bei einem dauerhaften Überschreiten dieses als „Notbremse“ festgelegten Wertes passiert.

Die Stadt Dortmund hat angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen bereits angekündigt, Schulen und Kitas schließen zu wollen. Die NRW-Landesregierung lehnt das bisher ab.

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