So randalierten die Kölner Fußballfans im Sonderzug nach Dortmund

Ermittlungen laufen

Zerstörte Sitze, eingeschlagene Decken und eingetretene Türen – das Werk randalierender Köln-Fans im Zug nach Dortmund. Da war am Freitagabend vor dem BVB-Heimspiel einiges schiefgelaufen.

Dortmund

27.01.2020, 13:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Sonderzug von Köln nach Dortmund am Freitagabend (24.1.) wurde randaliert. Aufkleber waren dabei das geringste Übel.

Im Sonderzug von Köln nach Dortmund am Freitagabend (24.1.) wurde randaliert. Aufkleber waren dabei das geringste Übel. © Bundespolizei

Zu mehreren Sachbeschädigungen in einem Zug kam es auf der Anreise von Kölner Fußballfans zum Bundesligaspiel des BVB gegen den 1. FC Köln am Freitagabend (24.1.). Rund 1100 Köln-Fans haben auf ihrem Weg nach Dortmund im Sonderzug randaliert.

Als der Zug in Dortmund ankam, stellte die Bundespolizei fest, dass Teile des Interieurs des Zuges zerstört wurden. Fenstergriffe wurden abgerissen, die Deckenverkleidung wurde beschädigt, WC-Türen wurden eingetreten und die Sitze wurden beschädigt. Zusätzlich wurde der gesamte Zug mit Aufklebern beklebt. Dabei entstand ein hoher Sachschaden.

Gegenstände aus fahrendem Zug geworfen

Das war es aber noch nicht: Während der Durchfahrt des Zuges durch den Bahnhof Leverkusen-Opladen beobachtete die Bundespolizei, wie mehrere Personen Gegenstände aus dem Zug warfen. Es ist bis jetzt noch nicht bekannt, ob dabei Menschen verletzt wurden.

Die Sitze wurden von den Fußballfans beschädigt.

Die Sitze wurden von den Fußballfans beschädigt. © Bundespolizei

Der Sonderzug, der von der Bahn kostenlos für die Fußballfans zur Verfügung gestellt wurde, konnte so nicht mehr zurück nach Köln fahren. Mehrere Wageneinheiten mussten aufgrund der Beschädigungen ausgesetzt werden.

Die Decke im Sonderzug wurde eingeschlagen.

Die Decke im Sonderzug wurde eingeschlagen. © Bundespolizei

Deshalb hatten auf dem Rückweg nur 400 der Kölner Fans in dem Sonderzug Platz. Die restlichen 700 Fans mussten die üblichen Bahnen nehmen.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

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