NachtRedaktion bot Unterhaltung und Infos

7. Auflage

DORTMUND Dortmund ist cool. Das sagten der desgnierte Schauspielchef Kay Voges und U-Intendant Dr. Andreas Broeckmann am Sonntagabend bei der siebten NachtRedaktion in der Sparkassen-Schalterhalle.

von Von Andreas Schröter

, 09.11.2009, 12:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch der neue Oberbürgermeister Ullrich Sierau nahm dort Platz, und zwar den Farben seiner Partei gemäß lieber auf einem roten als auf einem blauen Kissen. „Wir haben zu wenig darüber gesprochen“, meinte er zum so spät bekannt gewordenen Haushaltsloch, das werde sich nun ändern.  Sein Sitznachbar Dr. Andreas Broeckmann hörte es gerne, dass Sierau den U-Turm als „ersten unter Gleichen“ bezeichnete, was die Zuweisung von Mitteln angehe. Sierau: „Die Stadt sieht sich in der Verantwortung, dass das U etwas zu bieten hat.“ Nur über den Eröffnungstermin 9. Mai 2010 müsse man noch einmal nachdenken, so Broeckmann, weil an diesem Tag auch Landtagswahl sei. Trotz zweieinhalb Stunden Länge wirkte der von Sparkasse und Ruhr Nachrichten präsentierte Abend in keiner Sekunde langweilig.

Dafür sorgte auch das fetzige Unterhaltungsprogramm mit Auftritten der HipHop-Gruppe High Energy, die auch zum Ensemble der BVB-Revue im Schauspielhaus gehört, des skatenden Jongleurs T.J. Wheels und der Sängerin Jocelyn B. Smith – und die Gäste selbst natürlich, die Kiwit und Feldmann oft mit Filmeinspielungen ankündigten, die getreu dem Veranstaltungs-Motto „aufwärts“ in Dortmunder Aufzügen entstanden waren. So erfuhren die rund 350 Zuschauer, dass die neue Uni-Rektorin Prof. Ursula Gather trotz ihres Fachgebiets Statistik auch nicht besser „Schnick Schnack Schnuck“ spielt als jemand ohne diese Vorbildung, oder dass Manuel Neukirchner vom DFB-Fußballmuseum einen Eröffnungstermin der Einrichtung gegenüber dem Hauptbahnhof Mitte 2014 für realistisch hält.

Auch ein Jaguar, der zuerst Günter Netzer gehörte, dann Franz Beckenbauer und dann Wolfgang Overath wird neben dem Originalball des WM-Endspiels von 1954 vielleicht dort zu sehen sein. Und Katharina Werning, die sich äußerst erfolgreich in der Männerdomäne Galoppreiten behauptet, verriet, dass sie trotz ihrer nur 51 Kilo Gewicht fast vor jedem Rennen in die Sauna geht, um noch ein weiteres Kilo auszuschwitzen. Insgesamt ein informativer, spannender und unterhaltsamer Abend.  

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