Lkw-Fahrer nahe Amazon mähen frisch gepflanzte Bäume um

rnLkw-Problem

Nahe dem Amazon-Logistikzentrum in Dortmund gibt es vermehrt Ärger mit Lkw. Anwohner beschweren sich – es stinke nach Fäkalien. Und junge Bäume, so der Verdacht, werden einfach umgefahren.

Scharnhorst

, 07.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Scharnhorster Sascha Rotermund reagiert auf einen Bericht vor einigen Tagen, in dem es um parkende Lkw im Bereich Friedrich-Hölscher-Straße/Grunewald geht. Dort beschweren sich Anwohner, dass die Fahrer Müll und menschliche Hinterlassenschaften an Ort und Stelle hinterlassen.

Parken vor Amazon ist nicht mehr möglich

Rotermund meint, das Problem bestehe, seit vor einigen Wochen der Parkstreifen parallel zu Amazon als Privatgelände ausgewiesen worden ist und das widerrechtliche Parken mit einer Strafe von 30 Euro belegt wird.

Er habe auch schon Menschen in gelben Westen beobachtet, die sich die Nummernschilder von Lkw notieren, die dort trotzdem parken. Das zwinge die Lkw-Fahrer, andere Stellen zu suchen.

Rotermund sagt: „Mir fällt das täglich auf dem Weg zur Arbeit von Scharnhorst in die Innenstadt auf. Zum Beispiel steht die Rüschebrinkstraße immer voll.“ Nach dem Wochenende am Montag sei das am schlimmsten.

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Oft stinke es in den genannten Bereich nach Fäkalien. Gehwege werden nach Auskunft Rotermunds zugeparkt und junge Bäume, die dort erst kürzlich gepflanzt worden sind, schlicht umgefahren, weil der Fahrer sie nicht gesehen hat.

Wie berichtet, hatte die Bezirksvertretung Scharnhorst den Antrag Richtung Verwaltung auf den Weg gebracht, das Lkw-Parken im Bereich Grunewald/Friedrich-Hölscher-Straße zu unterbinden.

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