Neonazi-Demo in der City ist beendet

Polizeieinsatz

Rechtsradikale haben am Sonntagmittag an der Katharinenstraße gegen das Verbot der Gruppe "Nationaler Widerstand Dortmund" protestiert. Gegendemonstranten stellten sich den Neonazis entgegen, die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die rechtsradikale Vereinigung NWDO war im Sommer 2012 verboten worden.

DORTMUND

, 23.08.2015, 13:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aktualisierung 15.56 Uhr: 

Die Kundgebung ist beendet, Neonazis und Gegendemonstranten reisen ab. Dabei ist die Situation um den Hauptbahnhof sehr unübersichtlich, immer noch ist viel Polizei unterwegs - wer kann, sollte den Bereich meiden.

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Neonazi-Demo in der City

Rechtsradikale haben am Sonntagmittag in der Innenstadt gegen das NWDO-Verbot demonstriert. Gegenüber den Gegendemonstranten waren sie deutlich in der Unterzahl. Und auch die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
23.08.2015
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Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
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Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
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Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von den Ereignissen am Sonntagmittag in der Innenstadt.© Foto: Oliver Schaper
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Aktualisierung 15.37 Uhr:

Die Rechtsextremen haben offenbar ihre Kundgebung beendet. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, räumen sie gerade ihre Sachen zusammen, um die Veranstaltung aufzulösen.

Aktualisierung 15.12 Uhr:

Die Neonazis setzen ihre Kundgebung fort. Angemeldet ist sie laut Polizei bis 18 Uhr. Solange könnte es für Passanten schwierig bleiben, auf direktem Wege über die Katharinentreppe zum Hauptbahnhof zu gelangen. Wer von der Innenstadt dorthin möchte, muss weite Umwege in Kauf nehmen. Die Polizei spricht von 75 Teilnehmern der Neonazi-Kundgebung. Demgegenüber stehen 105 antifaschistische Gegendemonstranten, die mit lauten Rufen, Pfiffen und Sirenengeheul versuchen, die Redebeiträge der Rechtsextremisten zu stören. Eventuell beenden die Rechtsextremen ihre Veranstaltung schon früher - sie könnten versuchen, über den Hauptbahnhof abzureisen.

Aktualisierung 14.04 Uhr:

Die Stimmung ist sehr angespannt. Die Polizei fordert linke Gegendemonstranten, ihre auf Vermummung abzulegen und bietet ihnen gleichzeitig an, eine Versammlung anzumelden. Währenddessen findet die Kundgebung der Rechtsextremen völlig abgeschottet statt. Es gibt immer wieder Pfiffe der Antifaschisten, sie machen hinter der Polizeiabsperrung an der Ecke Schmiedingstraße / Wallstraße Lärm, um die dumpfen Parolen der Neonazis zu übertönen. Und das gelingt.

Aktualisierung 13.50 Uhr:

Mittlerweile ist von rund 70 Rechtsextremen und etwa dreimal so vielen Gegendemonstranten in der Innenstadt auszugehen. Die Antifaschisten versuchen immer wieder, in die Nähe der Neonazis zu gelangen, die Polizei will aber genau das verhindern. Beide Seiten stehen sich derzeit am Westentor gegenüber: Etwa 70 Neonazis stehen vor der Sparkasse, unter den Linken sind es ebenso viele in der Straße Westentor. Getrennt werden sie mit Wagen, Pferden und Einsatzkräften mit Helmen von der Polizei.

Erstmeldung 13.30 Uhr:

In ihren gelben T-Shirts stehen 15 Neonazis auf der Fläche zwischen Katharinentreppe und Sparkasse. Mit Bullis hat die Polizei eine Grenze gezogen. Dahinter im Bereich an der Kampstraße stehen etwa 35 Linke, viele in schwarzen Kapuzenpullis und Sonnenbrille. Die Reiterstaffel steht bereit. Wer vom Bahnhof in die Stadt will und umgekehrt, wird von der Polizei angehalten und gegebenenfalls nach dem Ausweis gefragt. Vor der Kirche findet eine angemeldete Gegendemonstration statt.

Anhänger der Partei "Die Rechte" wollen ab 14 Uhr an den Katharinentreppen eine Kundgebung gegen das NWDO-Verbot abhalten. Bereits seit 12.30 Uhr sind erste Neonazis vor Ort - die Polizei hatte schon ab etwas 12 Uhr begonnen, die Katharinenstraße abzusperren. Mit mehreren Einsatzwagen, der Reiterstaffel und vielen Beamten. Das Bündnis BlockaDo hatte dazu aufgerufen, sich am Sonntag um 12.30 Uhr am Haupteingang der Haltestelle Stadtgarten zu treffen.

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