Neonazis machen Werbung auf Friedhöfen

Selbsternannter "Stadtschutz"

Neonazis wollen in Dortmund als "Stadtschutz" auftreten. Sie behaupten, auf Friedhöfen, an Brennpunkten und in "Ghettos" für Sicherheit sorgen zu wollen, kündigen "Säuberungsaktionen" an. Die Polizei will gegen den selbsternannten "Stadtschutz" vorgehen. Sie rät den Bürgern, den Notruf zu wählen, so bald man ihm begegnet.

DORTMUND

, 18.08.2014, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Neonazis behaupten, mit ihrem selbsternannten "Stadtschutz" für Sicherheit sorgen zu wollen. Für die Polizei sind sie illegal.

Die Neonazis behaupten, mit ihrem selbsternannten "Stadtschutz" für Sicherheit sorgen zu wollen. Für die Polizei sind sie illegal.

überfallen  worden.

Die Polizei erkennt einen Verstoß gegen das Uniformverbot und ermittelt. Für Bürger wichtig:

  • Der "Stadtschutz" der Partei "Die Rechte" ist kein offiziell eingesetzter Sicherheitsdienst.
  • "Die Rechte" ist nach dem Verbot des "Nationalen Widerstands Dortmund" (NWDO) gegründet worden.
  • Frühere NWDO-Mitglieder sind Gründungsmitglieder der rechtsextremen Partei "Die Rechte".
  • Gegen Dortmunder Nazis aus dem NWDO-Umfeld hat es zahlreiche Strafverfahren nach Gewalttaten gegeben.

Polizeipräsident Gregor Lange forderte die Bürger am Montagnachmittag auf, sofort den Polizei-Notruf 110 zu wählen, sobald Personen mit den "Stadtschutz"-T-Shirts auftreten – egal, ob sie in Gruppen oder allein unterwegs sind. Stadt-Sprecher Udo Bullerdieck sagte am Montag zum Auftreten der Rechtsextremisten: "Dortmund braucht keine Bürgerwehren und auch keine Selbstjustiz."

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