92 leer stehende Sozialwohnungen in Dortmund: Die Gerüchte werden immer verrückter

Wohnen in Dortmund

Der Leerstand von über 90 Sozialwohnungen in Dortmund ist ein Dauerthema. Auf wilde Spekulationen folgen nun kuriose Gerüchte.

Lütgendortmund

, 26.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im April sollen die Sozialwohnungen endlich bezogen werden. Seit Wochen brodelt die Gerüchteküche.

Im April 2020 sollen die Sozialwohnungen endlich bezogen werden. Seit Wochen brodelt die Gerüchteküche. © Beate Dönnewald (A)

Schon vor einigen Wochen machten wilde Spekulationen die Runde: Die 92 leer stehenden Sozialwohnungen an der Holtestraße in Lütgendortmund würden wieder abgerissen, hieß es. „Der Boden ist verseucht“, lautete eine andere Vermutung.

Beides stimmt nicht, wie Stadtsprecher Christian Schön im Januar 2020 auf Anfrage klarstellte. Einzig der Mangel an Fachkräften sei für die baulichen Verzögerungen verantwortlich – und damit auch für den verspäteten Einzug.

Aktuell läuft laut Stadt die Abnahme der Wohnungen. Experten prüfen, ob alle Auflagen erfüllt sind oder sich bauliche Mängel finden. Für Ende April 2020, berichtet Schön, seien die Einzüge geplant.

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Warum brennt in den leeren Sozialwohnungen nachts das Licht?

Auf Facebook kursieren derweil neue Gerüchte. Weil sie nachts Licht in einigen Wohnungen gesehen habe, macht sich eine Anwohnerin Sorgen. „Weiß jemand, ob in dem Neubau an der Holtestraße jetzt ein Wachmann über Nacht ist?“, fragt sie.

Die einen wollen einen Sicherheitsdienst gesehen haben, andere nicht. „Soll ich dann wohl mal die Polizei rufen?“, fragt die Anwohnerin weiter. Zumal sie gehört habe, „dass die schon Einbauküchen raus geklaut haben.“

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Stadtsprecher Michael Meinders klärt auf: „Die Wohnungen werden von einem Sicherheitsdienst bewacht. In diesem Zusammenhang wird dort wohl auch mal das Licht an sein. Einbauküchen gibt es dort nicht.“

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