Neue Grenze bei Zahl der Todesfälle erreicht - Inzidenz steigt wieder

Corona-Pandemie

Eine neue traurige Grenze ist in Dortmund bei der Zahl der Corona-Toten erreicht. Die Zahl der Infektionen ist am Donnerstag (25.2.) wieder leicht gestiegen.

Dortmund

, 25.02.2021, 17:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Corona-Patient wird auf einer Intensivstation versorgt.

Ein Corona-Patient wird auf einer Intensivstation versorgt. © dpa

82 positive Corona-Testergebnisse meldet die Stadt Dortmund für Donnerstag (25.2.). 32 Fälle ließen sich dabei 14 Familien zuordnen. Aktuell sind damit 688 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert, 1275 Menschen sind in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist damit im Vergleich zum Vortag wieder leicht gestiegen - nach Berechnungen der Stadt von 58,8 auf 61,0. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab Mitternacht abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

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Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 18.199 positive Tests vor. 17.211 Menschen gelten als genesen. 116 Corona-Patienten - zwei weniger als am Vortag - werden zurzeit in Krankenhäusern behandelt, darunter gleichbleibend 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 14 (-1) mit Beatmung.

Marke von 300 Todesfällen erreicht

Mit zwei weiteren Todesfällen im Zusammenhang mit Corona, die am Donnerstag gemeldet wurden, überschreitet Dortmund eine traurige Marke. Denn mit beiden Fällen summiert sich die Zahl der bislang registrierten Todesfälle auf 300. 194 Menschen starben ursächlich an Covid-19, weitere 106 mit Covid-19 infizierte Patientinnen und Patienten aufgrund anderer Ursachen.

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Bei den beiden aktuellen Todesfällen handelt es sich nach der Mitteilung der Stadt um eine 68-jährige Frau und um einen 64-jährigen Mann. Beide sind ursächlich an Covid-19 verstorben.

Wieder mehr Fälle mit Mutation

Besondere Aufmerksamkeit gilt weiterhin den Virus-Varianten. Bis jetzt sind in Dortmund insgesamt 77 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, das sind sieben Fälle mehr als am Vortag. In allen Fällen handelt es sich nach Angaben der Stadt um die britische Variante B.1.1.7.

Zu beachten ist dabei, dass die 77 Fälle kein Teil der tagesaktuellen Neuinfektionen sind, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. Denn die Sequenzierung dauert mehrere Tage.

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