Neue Pop-up-Gastronomie: Gäste entdecken Gourmet-Speisen in der Küche

rnGastronomie in Dortmund

Das erste Buffet in der „Speisekammer“ ist angerichtet. 60 geladene Gäste kamen am Donnerstag (16.1.) zur Eröffnung – ein Vorgeschmack auf die neue Event- und Pop-Up-Gastronomie.

Deusen

, 17.01.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Buffet ist bereitet. 60 geladene Gäste sind da: treue Kunden der Cateringmanufaktur, das Management der Westfalenhallen, Aussteller der Messe „Boe International“. Die Fachmesse für Erlebnismarketing findet hier quasi ihren Abschluss. Die Westfalenhallen-Tochter Cateringmanufaktur feiert mit einem Neujahrsempfang die Eröffnung der „Speisekammer“. Diese ist Deusens – nein: Dortmunds – neuer kulinarischer Hotspot.

„In familiärem Rahmen“ wurde gefeiert. Das hatte Gastronomiechef Dominik Schön schon in die Einladung geschrieben. Und dieser Rahmen prägt auch das neue Gastronomiekonzept in den Räumen des ehemaligen „Hohoffs 800 Grad“-Restaurants. Die Gäste sitzen im gediegenen Ambiente des Esszimmers im ehemaligen „Farmhouse“.

Gäste entdecken die Köstlichkeiten

Die Küche lockt mit Leckereien: „Kaltes, Warmes und Sünden aus der Speisekammer“. Spicy Rinderfilet auf Tomatensalat mit Gartenkräutern und Crackern verführt aus kleinen Weckgläsern. Es duftet nach eingewecktem Filetgulasch Szegediner Art. In den Regalen stehen große Vorratsgläser mit eingelegtem Kürbis oder Oliven. Mettwürste hängen über dem Fleischwolf.

Neue Pop-up-Gastronomie: Gäste entdecken Gourmet-Speisen in der Küche

Die ehemalige Küche wird selbst zur Speisekammer. Das Büffet lädt die Gäste zum Stöbern und Kosten ein. © Uwe von Schirp

Die Gesellschaft schaut in die Töpfe, nascht ein Häppchen aus dem Vorspeisengläschen, stöbert in den Regalen. „Das ist der Clou der Speisekammer“, sagt Dominik Schön. „Die Leute entdecken die Speisen in der Küche.“

Jetzt lesen

Gekocht wird in diesem Raum nicht mehr. Die Cateringmanufaktur liefert aus ihrer Zentrale an der Strobelallee. Die ehemalige Küche der Edel-Location ist damit die eigentliche „Speisekammer“. Denn tägliche Öffnungszeiten und Speisen à la Carte sind Vergangenheit.

Pop-up-Restaurant statt Tagesgastronomie

Die „Speisekammer“ öffnet zu einzelnen Food-Events: zu Krimi-Dinner, Ess-Theater oder einem anderen genussreichen Abend etwa. Außerdem steht die unter Gourmets bekannte Adresse als Pop-up-Restaurant für Familienfeiern und Firmenevents zur Verfügung.

Jetzt lesen

Private Nutzer schätzen „die wertige Location“, sagt Westfalenhallen-Pressesprecher Robin Uhlenbruch: die stilvollen Möbel, die in der gediegen-rustikalen Gestaltung von Wänden und Decken ihre Fortsetzung finden.

So wertig das Ambiente, so wertig die Küche, die die Cateringmanufaktur kredenzt. Wer hier im Kreis der Familie feiert oder Geschäftspartnerschaften pflegt, sollte zwischen 75 und 80 Euro pro Person kalkulieren.

Neue Pop-up-Gastronomie: Gäste entdecken Gourmet-Speisen in der Küche

Vor dem Gaumenschmaus steht die Verführung der Sinne. © Uwe von Schirp

Feste Buchungen gibt es bereits und „eine ganze Reihe Anfragen“, erklärt Gastronomieleiter Dominik Schön. Dabei räumt er mit Missverständnissen auf: „Es gibt auch Anfragen für ein Frühstück für 20 Leute. Das machen wir nicht“, betont er. Die Deusener Straße 215 bleibt als „Speisekammer der Cateringmanufaktur“ das, was sie schon als „Hohoffs 800 Grad“ war: eine besondere Adresse.

Lesen Sie jetzt