Neue Rettungswache in Dortmund - Bauarbeiten beginnen im Herbst

rnAm Marienhospital

Hombruch bekommt eine neue Rettungswache. Damit verbessern sich auch die Bedingungen für die Einsatzkräfte erheblich.

Hombruch

, 13.08.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon seit einiger Zeit steht das Bauschild an der Gablonzstraße am Hombrucher Marienhospital. Die Nachricht: Die Hombrucher bekommen an diesem Standort eine neue Rettungswache.

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Eigentlich wollte man schon ein bisschen weiter sein. Aber die Corona-Pandemie habe die vorbereitenden Arbeiten stocken lassen, sagt Gudula Stroetzel, Leiterin Unternehmenskommunikation der Katholischen Johannes Gesellschaft, der das Grundstück gehört und die Bauherrin ist.

Bauzeit soll etwa ein Jahr betragen

Baustart solle aber möglichst noch im Jahr 2020 sein. „Der Rohbau wird jetzt ausgeschrieben, wenn alles glatt läuft, können wir im Herbst starten“, sagt Andreas Weicken vom gleichnamigen Architekturbüro in Unna, das die Planung übernommen hat.

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Gudula Stroetzel geht davon aus, dass „innerhalb von einem Jahr der Bau fertig sein sollte“. Aber: Das gelte für „normale Bedingungen“, also ohne Corona. Ob das Virus nochmal dazwischenfunkt, vermag derzeit niemand zu sagen.

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Für die Einsatzkräfte bedeutet der Neubau erhebliche Verbesserungen. „Die Arbeitsbedingungen für die Fahrzeugbesatzungen werden durch den Neubau auf den aktuellen Stand was Arbeitssicherheit und Hygiene betrifft gebracht“, teilt die Stadt schriftlich auf Anfrage mit. Die Arbeitsbedingungen verbesserten sich für die Einsatzkräfte der Feuerwehr „erheblich“.

Die neue Rettungswache an der Gablonstraße: Das Gebäude ist ein-, beziehungsweise zweigeschossig in Rot und Grau gehalten.

Die neue Rettungswache an der Gablonstraße: Das Gebäude ist ein-, beziehungsweise zweigeschossig in Rot und Grau gehalten. © Weicken

Das neue Gebäude hat insgesamt drei Stellplätze, zwei Stellplätze für einen Rettungswagen und einen für einen Krankentransportwagen, so Andreas Weicken. Außerdem, so teilt die Feuerwehr mit, gebe es einen Waschplatz für die Fahrzeuge. Die können mit bis zu drei Einsatzkräften besetzt sein.

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Das ein- bis zweigeschossige Gebäude, so berichtet der Architekt, gliedere sich in Fahrzeughalle und technische Nebenräume und in einen „administriativen Bereich“.

Es gibt Lager- und Logistikräume für das nötige Material und Platz für An- und Ablieferungen. Die Wache verfüge außerdem über acht Ruheräume für das Einsatzpersonal, und natürlich über sanitäre Anlagen.

Rote Putzfassade mit hellgrauen Bauteilen

Die Fahrzeughalle ist zur zur Gablonzstraße hin ausgerichtet. Das Gebäude bekomme eine rote Putzfassade, sagt Andreas Weicken.

Ganz so, wie es sich für ein Gebäude, in dem die Feuerwehr zuhause ist, gehört. Das leuchtende Rot werde durch hellgraue Bauteile aufgelockert.

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