Stadtbahnsitze

Neue Sitze für Dortmunds U-Bahnen im Test: Was sich Kunden wünschen

Fahrgäste in zwei Dortmunder U-Bahn-Linien konnten Ende September neue Sitze austesten und über einen Fragebogen mitentscheiden, was ihnen gefällt. DSW21 liegen nun die Ergebnisse vor.
Die Fahrgäste in Dortmunds Stadtbahnen wollen eine dickere Polsterung. © DSW21

Welche Sitze werden künftig in Bahnen der DSW21 in Dortmund verbaut? Fahrgäste konnten darüber Ende September auf den Linien der U43 und U44 mitentscheiden – und probesitzen. Rund 1000 Menschen taten dies und füllten Fragebögen aus, die nun allesamt ausgewertet wurden, berichtet die DSW21 in einer Pressemitteilung.

Ein Ergebnis sei dabei deutlich geworden: Die Fahrgäste wünschen sich mit großer Mehrheit zukünftig eine stärkere Polsterung auf den Sitzen. „Diesen Wunsch werden wir gerne erfüllen“, wird Betriebsleiter und Technik-Chef Ralf Habbes in der Mitteilung zitiert. Kleinere Details zur Anordnung seien noch abzuklären.

Die Ergebnisse dazu, wie die Stühle künftig angeordnet sein sollen, seien zwar nicht ganz so eindeutig gewesen, hätten jedoch eine klare Tendenz gezeigt: „Beim Eltern-Kind-Sitz, der zukünftig auf einer Seite der Bahnen verbaut wird, wünschen sich die Fahrgäste mehr Platz zum Gang und sitzen dafür lieber etwas näher am Fenster,“ so Torge Gebhardt vom Verkehrsmarketing.

Kostenpunkt: Über eine Million Euro

Insgesamt werde es 2300 neue Sitze geben. Das Projekt lässt sich DSW21 vermutlich über eine Million Euro kosten, die Wünsche der Fahrgäste sollen im Rahmen des technisch Möglichen und Erlaubten umgesetzt werden. Mit dem Umbau der ersten Bahnen sei Mitte 2022 zu rechnen.