Neue Tapas-Bar eröffnet im Dortmunder Süden - Umzug aus der Nordstadt

rnGastronomie in Dortmund

An Restaurants mangelt es im Dortmunder Süden sicher nicht. Doch das Angebot an Tapas ist überschaubar. Jetzt eröffnet am Ende des Monats eine neue Tapas-Bar an der Wittbräucker Straße.

Aplerbeck

, 16.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der ehemalige Gastraum des Aplerbecker Hofes an der Wittbräucker Straße kurz vor dem Aplerbecker Marktplatz ist nicht wiederzuerkennen. Aus dem etwas kühlen Ambiente ist ein hölzerner Hingucker geworden. Hunderte verschiedene Brettchen schmücken die Wände.

Wie ein riesiges Puzzle sieht das aus, was Angel Figueraa dort an die Wände gezimmert hat. „Ich habe jedes Brett selbst zugesägt und angebracht“, sagt der Gastronom, der zusammen mit Justyna Witecka eine ziemlich ungewöhnliche Tapas Bar eröffnet.

Neues kulinarisches Angebot im Dortmunder Süden

Am 31. Oktober ist es so weit, dann können sich die Liebhaber der kleinen Appetithäppchen ein Bild von dem neuen kulinarischen Angebot im Dortmunder Süden machen.

Schon die Einrichtung ist ein echter Hingucker.

Die Ausgestaltung der Räume ist schon ein echter Hingucker. © Jörg Bauerfeld

Und es sind nicht nur die gewohnten Tapas, die Angel Figueraa auf den Teller zaubert. Denn, wie der Name „Latino Sol“ schon sagt, liegen die Wurzeln des Gastronomen in Südamerika.

So werden beispielsweise Sachen auf der Karte zu finden sein, die für den deutschen Gaumen nicht ganz gewöhnlich sind. Wie frittierte Maniok oder Kochbananen.

Eine Mischung aus spanischen und lateinamerikanischen Tapas

„Eine Mischung aus spanischen und lateinamerikanischen Tapas wird es geben“, sagt Figueraa. Der hat von 2011 bis in den Sommer 2020 in der Nordstadt eine Tapas-Bar geführt. Auch dort hieß das Restaurant „Latino Sol“.

Noch ist diese geschlossen, soll aber auch zeitnah wieder öffnen. Aber zurück nach Aplerbeck. Hier hat Angel Figueraa Großes vor. So soll im nächsten Sommer hinter dem Gebäude ein 120 Quadratmeter großer Außenbereich entstehen.

Der alte Tresen ist nach der Umgestaltung kaum wiederzuerkennen.

Der alte Tresen ist nach der Umgestaltung kaum wiederzuerkennen. © Jörg Bauerfeld

Aber warum der Umzug nach Aplerbeck? Der Kontakt in den Dortmunder Süden kam über den Eigentümer der Immobilie zustande. Nachdem der Aplerbecker Hof geschlossen wurde, stand die Gaststätte leer.

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Auch wegen der Lage hat Angel Figueraa nicht lange überlegt. Jetzt wollen er und seine Mitarbeiter den Dortmunder Süden mit Tapas verwöhnen. Und mit einer Auswahl an Cocktails. Und es gibt noch etwas Besonderes „Wir haben auch St. Miguel vom Fass“, so Figueraa.

Auch Tanzkurse sollen einmal angeboten werden

Und später, wenn die Corona-Pandemie nicht mehr das Leben derart im Griff hat, soll es an der Wittbräucker Straße 22 auch Tanzveranstaltungen geben. Salsa und Bachata Tanzkurse im extra dafür ausgebauten Raum im Kellerbereich.

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Und was fehlt noch? Der Internetauftritt. Der ist in Arbeit und soll bald im Netz zu finden sein.

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