Neues Restaurant soll Phoenix-See-Besucher ins Hörder Zentrum locken

rnGastronomie in Dortmund

Burgerrestaurants gibt es inzwischen an jeder Ecke. Bei dem neuen „Burgerrausch“ in Hörde ist aber etwas anders. Das liegt nicht nur an der Speisekarte.

von Alexandra Wachelau

Hörde

, 28.07.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Früher gab es an der Hermannstraße 25 die „Kümmel-Ecke“. Nach einiger Zeit des Leerstands ist nun etwas Neues in die Räume der alten Kneipe gezogen – wieder im Gastronomie-Betrieb.

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Wobei sogar der Sohn des neuen Inhabers, Gunnal Chandikok, eingestehen muss: „Burgerläden gibt es inzwischen an fast jeder Ecke.“ Dennoch ist er sich sicher, dass es eben Burger sind, die in Hörde fehlen.

Familienbetrieb aus Unna mit indischen Wurzeln

Gunnal Chandikok ist eigentlich Student. Das Restaurant „Burgerrausch“ gehört seinem Vater, Sanjesh Chandikok. Dieser hat über viele Jahre Erfahrungen in der Gastronomie gesammelt und sich mit dem eigenen Restaurant einen Traum verwirklicht.

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Seine Familie unterstützt ihn vollkommen: Gunnal Chandikok mit seiner Schwester Heshika Chandikok sind nebenberuflich im Service-Bereich tätig, Sanjesh Chandikok und seine Frau Alka Chandikok arbeiten in der Küche.

Alle vier haben indische Wurzeln. Das merkt man auch am Essen: Patties, Soßen und Chicken Nuggets – alles selbstgemacht – sind besonders würzig. Doch auch konventionelle Burger fehlen auf der Speisekarte nicht.

Die Inneneinrichtung ist modern und schlicht. Das Design – auch das der Speisekarte – hat ein Bekannter übernommen.

Die Inneneinrichtung ist modern und schlicht. Das Design – auch das der Speisekarte – hat ein Bekannter übernommen. © Alexandra Wachelau

Die Karte selbst ist dabei noch recht klein. Das ist laut Chandikok Absicht: „Wir konzentrieren uns erst einmal auf die Produkte, die wir haben. Um da die beste Qualität zu liefern“, sagt er.

Die Preise sind human: Der günstigste Burger kostet 5,90 Euro, der teuerste 8,60 Euro – den können Burgerliebhaber selbst zusammenstellen. Die hausgemachten Soßen werden kostenlos zur Beilage serviert.

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Nicht nur Qualität, auch Regionalität ist dem 23-Jährigen bei dem Angebot wichtig. Das Fleisch kommt aus Lünen, das Brot aus Hombruch. Bald soll es im „Burgerrausch“ auch Bier aus Dortmunder Brauereien geben.

Geglückter Start in Hörde

Eigentlich sollte das Restaurant schon im März eröffnen. Die Corona-Pandemie hat diesen Plan vereitelt, die Neueröffnung wurde auf Anfang Juli verschoben.

Fast einem Monat gibt’s nun das Restaurant. Gunnal Chandikok zieht nun eine erste Bilanz: „Wir werden gut angenommen“, sagt er erfreut.

Das läge auch am Angebot. Obwohl Burgerläden inzwischen überall zu finden sind, ist das neue Restaurant von den Chandikoks einzigartig – zumindest in der Hörder City. Laut Gunnal Chandikok sei die Wahl auf Burger gefallen, weil sich dort am besten Variationen anbieten lassen – und weil es das in Hörde City noch nicht gab.

Familie Chandikok plant, auch für den Außenbereich Tische aufzustellen. Die Genehmigung hierfür muss noch erteilt werden.

Familie Chandikok plant, auch für den Außenbereich Tische aufzustellen. Die Genehmigung hierfür muss noch erteilt werden. © Alexandra Wachelau

„Am Phoenix-See gibt es dann natürlich das Café Solo“, räumt er ein. Doch er hofft, die See-Besucher mit gutem Preis und Service locken zu können und verfolgt damit schon fast aktivistische Ansätze. Den Standort findet er ideal. Im Restaurant können momentan rund 20 Gäste sitzen, allerdings nicht draußen: Das sei von der Stadt bisher nicht genehmigt worden.

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