Neues Stück der DADAinen widmet sich dem kultivierten Unsinn

Dada-Theater in Hörde

Nonsens auf höchstem Niveau bieten die DADAinen mit ihrem zweiten Programm „Dada zerstreut“. Premiere der szenischen Lesung ist am 13. April im Guitar-Hospital in Hörde.

Hörde

, 10.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Neues Stück der DADAinen widmet sich dem kultivierten Unsinn

Die Dada-Damen haben sich dem Nonsens verschrieben. © Frauke Schumann Fotografie

„Dada zerstreut. Nach der Explosion ist vor der Explosion“ heißt das zweite Programm der Dortmunder DADAinen. Die aus dem Sprechchor des Schauspiels Dortmund hervorgegangene Damen-Truppe widmet sich nach dem Stück „Letzte Lockerungen“ diesmal der Verbreitung des Dadaismus nach 1919 in der Welt. Die Dada-typische Sinnlosigkeit von Logik, Intellekt und bürgerlicher Kultur ist dabei wegweisend.

Mit ihrem rund 77-minütigen Programm nehmen die DADAinen Regine Anacker, Katrin Osbelt und Isabel Stahl ihr Publikum mit auf Reisen. Sie machen Stippvisiten in Berlin, Hannover, Dresden, Paris und auf der Alm. Sie schauen via Dada-Schalte nach London, in die Niederlande und nach Japan. Dabei inszenieren sie eine ironische Synthese aus atonaler Musik, abstrusen Tänzen, Simultanvorträgen, Zufallsgedichten, Zeitzeugenberichten und szenischen Darstellungen.

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„Dada zerstreut“ das Publikum nicht nur erneut in den wilden weltweiten Dada-Kosmos, sondern macht auch Abstecher zu Texten des Surrealismus und der literarischen Avantgarde der 1920er Jahre.

Premiere am 13. April

Die Premiere von „Dada zerstreut“ ist am Samstag (13.4.), 20 Uhr, und Sonntag (14.4.), 18 Uhr, im Guitar-Hospital, Penningskamp 12a (im Hinterhof). Eintritt: 12 Euro Vorverkauf, 15 Euro Abendkasse, karten@dada-do.de

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