Nikolaus-Kopernikus-Realschule wird erst 2016/17 geschlossen

Erleichterung in Westerfilde

Auf diese Nachricht haben Eltern und Schüler sehnsüchtig gewartet: Die Nikolaus-Kopernikus-Realschule in Westerfilde wird nicht vorzeitig geschlossen. In den vergangenen Wochen mussten die Schul-Unterstützer um den versprochenen Erhalt ihrer Schule bis zum Schuljahresende 2016/17 bangen.

WESTERFILDE

, 27.03.2015, 12:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nikolaus-Kopernikus-Realschule wird erst 2016/17 geschlossen

Die Zukunft der Nikolaus-Kopernikus-Realschule ist ungewiss. Möglicherweise wird sie bereits im Sommer geschlossen.

"Die Bezirksregierung und der Fachbereich Schule haben großes Verständnis für die Sorgen und Bedenken der Schulgemeinde und haben abgestimmt, keine Änderung des bestehenden Ratsbeschlusses aus dem Jahr 2011 vorzuschlagen. Gemeinsam werden auch in den kommenden zwei Schuljahren alle Möglichkeiten ausgeschöpft, den Schülerinnen und Schüler der Nikolaus-Kopernikus-Realschule Schulbesuch und Schulabschluss am Standort Westerfilde zu ermöglichen und diesen positiv zu gestalten."

So lautet die offizielle Begründung der Bezirksregierung Arnsberg und der Stadt Dortmund, warum sie nach wochenlanger Diskussion nun doch an der Weiterführung der Nikolaus-Kopernikus-Schule in Westerfilde festhalten und sich damit dem klaren Votum von Eltern und Schülern beugen.

Fehlende Schulleitung vor Ort

Im Zusammenhang mit der Errichtung der Sekundarschule Westerfilde (jetzt Reinoldi-Sekundarschule) hatte der Rat im Dezember 2011 beschlossen, dass die Nikolaus-Kopernikus-Realschule jahrgangsweise abgebaut und zum Ende des Schuljahres 2016/17 (31.07.2017) aufgelöst wird.

Vor allem die Bezirksregierung Arnsberg hält es aufgrund der personellen Veränderungen im Lehrerkollegium, einer fehlenden Schulleitung vor Ort und schrumpfender Schülerzahlen für schwierig, die erforderliche Unterrichtsqualität am Standort Westerfilde für die kommenden zwei Schuljahre zu gewährleisten. Deshalb ließ sie über die Stadt die Möglichkeit einer vorzeitigen Schließung und eines gemeinsames Betriebs mit der benachbarten Albert-Schweitzer-Realschule in Nette prüfen. 

Schüler fürchteten negative Auswirkungen

Die Schulgemeinde befürchtete bei einem Schulwechsel nach Nette negative Auswirkungen für die verbleibenden Jahrgänge neun und zehn, wehrte sich geschlossen gegen diese mögliche Lösung und forderte die Einhaltung des Ratsbeschlusses. 

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