Noch kein Segen für "U"-Turm

DORTMUND NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff hatte noch keinen Scheck aus Düsseldorf mitgebracht: Bei seinem Vortrag auf dem Westfälischen Nachmittag im Rathaus gab es von ihm wie erwartet noch keine definitive Aussage zur Förderung des "U"-Turms.

von Von Oliver Volmerich

, 26.07.2007, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch kein Segen für "U"-Turm

Die Planungen für das Gelände um den "U"-Turm werden weiter heiß diskutiert.

Die Gespräche dazu zwischen Stadt und Land sind laut Grosse-Brockhoff „noch mitten im Gang“. Und dabei warte man in Düssseldorf, dass die Stadt ein abschließendes Konzept vorlegt. „Der Ball liegt im Tor der Stadtverwaltung“, stellte der Staatssekretär klar.

Immerhin hatte er schon bei früherer Gelegenheit deutlich gemacht, in welche Richtung es aus Sicht der Landesregierung gehen soll. Kreativwirtschaft will Grosse-Brockhoff im und am alten Brauerei-Turm unterbringen – passend zum Konzept der Landesregierung, mit Kunst und Kultur die wirtschaftliche Entwicklung des Landes voran zu bringen. Diesen Überlegungen hat sich bekanntlich auch die Stadt angeschlossen, die nun mit dem Land in intensiven Gesprächen ist.

„Das Ursprungskonzept, die Sammlung des Ostwall-Museums in den U-Turm zu transferieren, ist nicht förderfähig“, wie Grosse-Brockhoff noch einmal betonte. Dass eine Museumssammlung Teil des „U“-Konzepts werden könne, wolle er aber „nicht ausschließen.“ Grosse-Brockhoff: „In den nächsten Wochen gehen die Gespräche weiter."

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