Notfallseelsorger Hendrik Münz: „Manchmal bin ich sauer auf Gott“

rnGespräche von hier

Übers Verlieren sprechen wir mit Pfarrer Hendrik Münz. Als Notfallseelsorger betreut er Menschen, denen Schlimmes zugestoßen ist – eine Aufgabe, bei der er selbst einiges zu verlieren hat.

Dortmund

, 15.11.2018, 04:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit gut zehn Jahren ist Hendrik Münz Notfallseelsorger in Dortmund. Der 38-Jährige wird gerufen, wenn zum Beispiel ein Unfall oder ein Verbrechen geschehen ist, bei dem Menschen zu Schaden gekommen sind. Münz gehört zu den Ersten, die am Ort des Geschehens eintreffen. Dort hilft er den Betroffenen durch die ersten schweren Stunden.

Für unser Podcast-Gespräch hat Münz sich für das Thema „Verlieren“ entschieden. Wir sprechen mit ihm darüber, was es für Menschen bedeutet, jemanden oder etwas zu verlieren. Und was er selbst dabei zu verlieren hat: zum Beispiel seinen Glauben an Gott.

Hendrik Münz spricht auch vom Leben jenseits des Jobs, von seinem Modellbahnhobby und von seiner Leidenschaft für den Zirkus.

Folge 4: Das Gespräch mit Notfallseelsorger Hendrik Münz

Wer wir sind und warum wir diesen Podcast machen

Wir, Felix Guth und Tilman Abegg, arbeiten seit rund acht Jahren in der Lokalredaktion der Ruhr Nachrichten Dortmund. Weil es nichts Spannenderes gibt als Menschen. Und weil Dortmund voller interessanter Menschen ist. In diesem Podcast sprechen wir mit einigen von ihnen.

Notfallseelsorger Hendrik Münz: „Manchmal bin ich sauer auf Gott“

Tilman Abegg (l.) und Felix Guth führen die „Gespräche von hier“. © Grafik: Nils Lindenstrauß

Jede Folge ist ein Experiment: Jedem Gast schlagen wir vorab mehrere Themen vor, aus denen er oder sie sich eins aussucht. Anhand dieses Themas versuchen wir, den Gast kennenzulernen.

Hier gibt’s alle Podcast-Folgen von „Gespräche von hier“.

„Gespräche von hier“ sind Gespräche mit Menschen aus dem Ruhrgebiet. Mit bekannten Persönlichkeiten und Menschen, die etwas Interessantes tun. Wir sprechen mit ihnen über das Leben, den Tod, Ängste, Erfolge, Scheitern und das ganz persönliche Glück – und wie unsere Gäste, die aus allen möglichen Bevölkerungsschichten kommen, damit umgehen.
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