Zwischen Dortmund und Hamburg: Mehrere Bürgermeister fordern schnellere Züge

Bahnverkehr

Zwischen Hamburg und Berlin gilt es schon. Jetzt wollen die Oberbürgermeister mehrerer Städte es auch zwischen Dortmund und Hamburg: die Anhebung der ICE-Geschwindigkeit. Auch Dortmunds OB gehört dazu.

Dortmund

, 24.07.2021, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schnellere ICEs und eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Strecken sollen Zugfahren attraktiver gestalten. Nun haben dies mehrere deutsche Oberbürgermeister auch für die Strecke zwischen Dortmund und Hamburg gefordert. Unter anderem Thomas Westphal.

In einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) forderten die Oberbürgermeister von Münster, Dortmund, Osnabrück und Bremen eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke, die Dortmund - Münster – Osnabrück - Bremen - Hamburg miteinander verbindet, auf bis zu 230 Stundenkilometer.

Bislang gelten hier weiterhin die Geschwindigkeitsstandards aus den 80er-Jahren. 1986 wurde die Bahnstrecke für bis zu 200 km/h zugelassen. „Angesichts der meist schnurgeraden Strecke und dem dortigen Einsatz von ICE-Zügen ist den Reisenden auch kaum noch zu vermitteln, warum hier weiterhin ein Geschwindigkeitsstandard aus den 1980er-Jahren gelten soll“, steht es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Zudem finden die vier Oberbürgermeister, dass die Anhebung einerseits einen Fahrzeitgewinn bedeuten würde, zum anderen, dass dies die „Attraktivität des Bahnverkehrs im nordwestdeutschen Raum“ steigern würde. Zwei Strecken, auf denen die 230km/h bereits gelten, sind Hamburg - Berlin und zukünftig Fürth - Bamberg.

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