Das Naturmuseum mit seinem Mammut-Skelett öffnet ab 30. März wieder seine Türen. © Schaper (A)
Dortmunder Museen

Öffnungsplan für städtische Museen: Das Naturmuseum lässt auf sich warten

Kunst kann man ab diesem Wochenende wieder erleben, Familien und Kinder mit Wissensdurst müssen noch etwas länger warten. Das ergibt der Fahrplan für die Wiederöffnung der städtischen Museen.

Drei Monate waren auch die Dortmunder Museen und Galerien geschlossen. Jetzt öffnen sich langsam wieder die Türen – wenn auch mit Einschränkungen, um die Corona-Bestimmungen einzuhalten. So sind in der Regel Voranmeldungen für Besuche nötig. Und die Öffnungen finden nur schrittweise statt.

Start im U-Turm

Als erstes städtisches Museum ist ab Samstag (13.3.) das Dortmunder U unter anderem mit dem Museum Ostwall, der Sonderausstellung „Rainer Fetting“, der Ausstellung „Faţadă/Fassade“ im Hartware Medienkunst-Verein, und der Streetart-Ausstellung „I was here“ auf der Ebene „UZWEI“ geöffnet.

Tickets für Zeitfenster zum Besuch im Dortmunder U gibt es unter www.digitales.dortmunder-u.de/tickets.

Museen und Schauraum ab 16. März

Ab 16. März (Dienstag) öffnen dann auch das Museum für Kunst und Kulturgeschichte an der Hansastraße, das Westfälische Schulmuseum in Marten, das Brauereimuseum an der Steigerstraße und die Gedenkstätte Steinwache. Im „schauraum: comic + cartoon“ im Gebäude der Stadt- und Landesbibliothek am Max-von-der-Grün-Platz ist dann die neue Ausstellung „Will Eisner. Graphic Novel Godfather“ zu sehen.

Tickets beziehungsweise Zeitfenster für Besuche bei ansonsten freiem Eintritt gibt es unter www.dortmunder-museen.de. Wer im Westfälischen Schulmuseum die Ausstellung „Der Struwwelpeter. Peter und die große Familie Struwwel“ sehen will, muss sich vorher telefonisch anmelden und für ein Zeitfenster entscheiden. Die Anmelde-Hotline unter Te. (0231) 613095 ist besetzt von montags bis donnerstags, 10 bis 16 Uhr.

Für die Gedenkstätte Steinwache können Interessierte ab sofort telefonisch oder per E-Mail kostenlose Besuchszeitfenster buchen. Mögliche Zeiten sind dienstags bis sonntags 10 bis 12 Uhr, 12 bis 14 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Tel: (0231) 5022156 oder E-Mail: stadtarchiv-dortmund@stadtdo.de.

Das Hoesch-Museum an der Eberhardstraße, das mit Unterstützung vieler Ehrenamtlicher arbeitet, kann ab dem 28. März (Sonntag) wieder an den Start gehen – pünktlich zum Beginn der Sonderausstellung „Hier im Ruhrgebiet“ mit Werken der Dortmunder Künstlerin Martina Dickhut.

Naturmuseum mit Verspätung

Als letztes städtisches Museum öffnet erst am 30. März (Dienstag) das Naturmuseum am Fredenbaum. Es war mit neuem Konzept nach jahrelangem Umbau erst im September 2020 schon unter Corona-Bedingungen mit Online-Reservierungssystem neu eröffnet worden. Doch warum ist ausgerechnet dieses Haus, das in früheren Jahren das besucherstärkste städtische Museum war, als Letztes an der Reihe?

Kulturdezernent Jörg Stüdemann verweist dazu auf das Stufenkonzept für die Wiedereröffnung. Dazu habe man sich entschieden, um zwischendurch Erfahrungen auszutauschen und voneinander lernen zu können. Außerdem sei beim Naturmuseum große Sorgfalt geboten, weil es besonders auch von Kindern besucht werden.

Ab dem 26. März (Freitag) ist es möglich, unter www.naturmuseum-dortmund.de Online-Tickets für das Naturmuseum zu buchen. Im Naturmuseum ist noch bis zum 11. April (Sonntag) die Foto-Ausstellung „Wasser – Wie es unsere Erde formt“ mit Foto-Arbeiten von Bernhard Edmaier zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Das Kindermuseum Adlerturm bleibt weiterhin geschlossen, da die Hygieneregeln dort aufgrund der Enge des Raums nicht eingehalten werden können.

Wieder Betrieb in Bibliotheken

Abseits von Museen und Ausstellungen: Die Stadt- und Landesbibliothek sowie die Stadtteilbibliotheken haben ab 16. März (Dienstag) wieder geöffnet. In den ersten zwei Wochen bleibt das Angebot in der Bibliothek begrenzt auf die Rückgabe und Ausleihe von Medien, außerdem kann man sich einen Ausweis ausstellen lassen. Die Computer-Arbeitsplätze stehen zunächst nicht zur Verfügung.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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