Ortstermin förderte Schleuderstellen auf Schienen zu Tage

24.07.2008, 16:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ortstermin förderte Schleuderstellen auf Schienen zu Tage

Nette Manfred Jockheck (Foto) von den Bündnisgrünen lässt nichts unversucht, um die Lärmbelästigung durch den Schienenverkehr im Bereich Nette auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. So wandte sich der Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Mengede nun in einem Schreiben an das Eisenbahn-Bundesamt, in dem er das "extrem laute Überfahren der Schienenschweißnähte" auf der Mindener Strecke (Bereich Sperlingstraße und Roonheide) kritisierte. Die Aufsichtsbehörde reagierte prompt und traf sich vor Ort zu einem Kontrolltermin mit für die Oberbauinstandhaltung verantwortlichen Mitarbeitern der DB Netz AG, Regionalbereich West.

Begutachtet wurde ein Streckenabschnitt von rund 200 Metern Länge (zwischen km 112,1 und 112,25). "Dabei wurden die Schweißnähte augenscheinlich und während einer Zugfahrt beobachtet", erklärte Eisenbahn-Bundesamt-Pressesprecherin Bettina Baader auf Anfrage der Ruhr Nachrichten und ergänzte, dass weder optische noch akustische Auffälligkeiten erkennbar gewesen seien.

Dennoch hat der Ortstermin ein Defizit zu Tage gefördert, nämlich Fehler auf der Fahrfläche der Schienen, so genannte Schleuderstellen. "Dabei handelt es sich um Unebenheiten in den Schienen", verdeutlicht Bettina Baader.

Die DB Netz AG habe zugesichert, so die Pressesprecherin, die erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen zeitnah in Angriff zu nehmen. Und die lärmgeplagten Anwohner in Nette können hoffen, dass sich nach den durchgeführten Arbeiten die Geräuschkulisse ein wenig verbessert. Dön

<p>Die Netter Anwohner leiden unter dem Schienenverkehr. Vielleicht ist nun eine Verbesserung in Sicht. dpa</p>

<p>Die Netter Anwohner leiden unter dem Schienenverkehr. Vielleicht ist nun eine Verbesserung in Sicht. dpa</p>

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