Ostern ohne Gottesdienst: Hombrucher Kirchengemeinde geht neue Wege

Osterweg

Zur Eindämmung der Pandemie wurden die Gemeinden gebeten, auch zu Ostern auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Die Dortmunder Gemeinde „B2 belebt“ hat nun ihr Konzept vorgestellt: einen Osterweg.

Hombruch

, 30.03.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Osterweg bietet für Menschen aus Hombruch eine Alternative zum Gottesdienst.

Der Osterweg bietet für Menschen aus Hombruch eine Alternative zum Gottesdienst. © B2-Belebt

Auch in diesem Jahr werden die Ostergottesdienste in vielen Gemeinden nur online stattfinden. Dabei sind die Osterfeiertage das höchste Fest der Christen. Die Hombrucher Kirchengemeinde „B2 belebt“ hat nun eine Alternative zum Gottesdienst entwickelt: einen Osterweg. Dieser führt quer durch Hombruch und soll an die Passion Christi erinnern.

Der 3,5 Kilometer lange Rundweg enthält sechs Stationen, an denen jeweils ein Video gezeigt wird. Für Kinder gibt es außerdem verschiedene Aktionen, unter anderem zum basteln.

App „Actionbound“ wird benötigt

Die Videos sowie der Weg werden auf der App „Actionbound“ angezeigt. Der QR-Code für den Osterweg ist bereits online auf der Website der Gemeinde abrufbar. Vom 1. bis zum 5. April (Donnerstag bis Montag) ist der Weg digital verfügbar.

Der Weg kann dabei alleine oder als Familie begangen werden und unterliegt den gängigen Hygienevorschriften. Alle Stationen sind mit einem Kinderwagen erreichbar, für teilnehmende Kinder wartet am Ende des Osterwegs ein kleines Präsent. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen zur Aktion gibt es auf Youtube oder auf der Website der Gemeinde: www.b2-belebt.de

Auch andere Gemeinden haben kreative Lösungen für die Ostertage vorgestellt: Einen Überblick gibt es bei www.stadtkirche-dortmund.de oder unter www.ev-kirche-dortmund.de.

Schlagworte:

Dortmund am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter Über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Segnungsverbot für Homosexuelle
Schwerter Pfarrer: „Neue Formen finden“ – aber „nicht in Analogie“ zur klassischen Ehe