Pannen bei der Briefwahl in Dortmund

Landtagswahl

In Dortmund sind hunderte Anträge zur Briefwahl zunächst nicht bearbeitet worden. Das erklärte auf Nachfrage unserer Redaktion das Wahlamt. Inzwischen sollen die Anträge bearbeitet sein. Außerdem stellen wir alle 26 Dortmunder Direktkandidaten vor.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 11.05.2012, 05:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ganz ohne Pannen geht es wohl nicht: Nachdem sich Anrufe über nicht angekommene Briefwahl-Unterlagen zur Landtagswahl am 13. Mai gehäuft hatten, durchforstete das Wahlbüro am Mittwoch die Unterlagen. Das Ergebnis: Aus ungeklärten Gründen waren 374 Briefwahl-Anträge nicht bearbeitet worden.

Das wurde jetzt nachgeholt. Die Unterlagen wurden per Post oder Kurier zugestellt, erklärt Bürgerdienste-Leiter Peter Spaenhoff. „Wir wollen jede Stimme retten.“  Drei Tage vor der Wahl zeichnet sich generell eine höhere Briefwahl-Beteiligung ab, als bei der Wahl vor zwei Jahren. Bis zum Donnerstag waren beim Wahlbüro 62.310 Anträge eingegangen. 2010 waren es zum gleichen Zeitpunkt vor der Wahl 61.537. „In den letzten Tagen gab es noch mal einen deutlichen Anstieg“, so Spaenhoff. In den vier Dortmunder Wahlkreisen treten 26 Kandidaten an. Sie werden mit der Erststimme gewählt, mit der Zweitstimme bestimmen die Wähler über die Zusammensetzung des neuen Landtags.

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