Passagierzahlen gesunken - Vulkanausbruch hinterlässt Spuren

Flughafen Dortmund

DORTMUND Dem Dortmunder Flughafen haben die Flugverbote nach dem Vulkanausbruch auf Island im April den Aufschwung vermasselt. Dabei war der Vulkanausbruch auf Island nicht mal das erste ungewöhnliche Ereignis in diesem Jahr für den Flughafen.

von Von Achim Roggendorf

, 07.05.2010, 12:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Flieger startete ohne den 47-jährigen Scherzkeks.

Der Flieger startete ohne den 47-jährigen Scherzkeks.

Der Vulkanausbruch auf Island war bereits das dritte ungewöhnliche Ereignis für die "Startbahn Ruhrgebiet" in diesem Jahr. Im Januar rutsche eine Air Berlin - Jet mit 165 Passagieren an Bord von der Startbahn - und legte den Airport fur Stunden lahm. Der Pilot der Boeing 737-800 hatte den Start der Maschine mit Ziel Gran Canaria nach Problemen mit dem Tempomesser abgebrochen. Das Flugzeug rutschte über das Ende der Startbahn hinaus, kippte vornüber und blieb mit dem Bugrad in einer Wiese stecken. Zudem bremste der lange und kalte Winter den Flughafen aus. So sorgten Eis und Schnee im Januar für zahlreiche Flugausfälle - und ließen die Zahl der Fluggäste purzeln.

"Ohne diese Vorkommnise wäre ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen", sagte Flughafensprecher Marc Schulte. Grundsätzlich steigen die Passagierzahlen nämlich wieder. Bis Ende April zählte der Airport rund 500.000 Reisende. Im April 2009 waren es nur 472.000. Bis zum Jahresende peilt der Flughafen 1,8 Millionen Passagiere an, 100.000 mehr als 2009. 

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