Pause für Kinderoper droht

Beim Bau der Kinderoper an der Hövelstraße droht eine Zwangspause. Der Grund: Das Geld ist aufgebraucht, das Spendenkonto leer.

12.07.2007, 18:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Außenhaut des Leichtbaus steht und auch das charakteristische Muscheldach an der Südseite, das an die große Oper nebenan erinnert, ist schon gut zu erkennen. Im Innern wird nun die Zuschauertribüne montiert, berichtet die Verwaltungsdirektorin des Theaters, Bettina Pesch. Danach ist erst einmal Pause angesagt. Denn das Geld ist aufgebraucht.

Spenden nötig

Ein Problem, das freilich von vorne herein einkalkuliert war. Denn die rund 500 000 Euro teure Kinderoper wird ausschließlich über Spenden finanziert. Die sammelt vor allem der eigens gegründete Förderverein. Und den Grundstock legte die Gelsenwasser AG mit einer Spende von 250 000 Euro. Zum Richtfest im Mai waren rund 400 000 Euro auf dem Konto. Zuletzt gab es wieder eine Großspende, die den Weiterbau ermöglicht hat, freut sich Pesch. Und hofft auf weitere finanzielle Hilfe: „Wir brauchen weiter dringend Spenden.“

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