Phoenix-See: Neue Toiletten für die Besucher

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Wer einen Spaziergang am See entlang macht, sollte prophylaktisch nach Toiletten Ausschau halten. Denn ist man erst einmal auf dem Weg, ist es weit bis zum nächsten „Stillen Örtchen“.

Hörde

, 22.01.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Situation ist nicht neu. Wenn die Blase drückt, wird es ungemütlich am Phoenix-See. Denn außerhalb des Bereiches am Hafenbecken, wo zumindest Restaurants Zuflucht bieten, gibt es nur noch eine offizielle Toilette: an der Nordseite des Sees. Dort, wo auch die Wasseraufbereitungsanlage der Emschergenossenschaft zu finden ist.

Ein Provisorium an der Südseite

Gut, in den Sommermonaten haben Menschen die Möglichkeit, die an der Seesüdseite aufgestellten Toilettencontainer zu nutzen. In der direkten Nachbarschaft des Yachtclubs sind diese zu finden. Und vielleicht auch nicht mehr lange.

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Abgelöst soll dieses Provisorium durch neue Sanitäranlagen in dem aktuell im Bau befindlichen Sport- und Betriebsstützpunkt werden. Was danach aber bleibt, ist die „Toilettenwüste“.

Phoenix-See: Neue Toiletten für die Besucher

Auch der Ende letzten Jahres eröffnete Youpoint ist ein Grund für die neue Toilettenanlage. © Jörg Bauerfeld

Dieses Problem ist schon lange ein Thema in Hörde und es hat Ende 2019 noch einmal neue Nahrung erhalten. Grund dafür ist die Eröffnung des Youpoints unter der B236-Brücke an der Ostseite des Phoenix-Sees.

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Ein großflächiger Jugendtreffpunkt mit einem großen Freizeitangebot – aber ohne Toilettenzugang. Viele gehen in die Büsche und erleichtern sich dort, denn selbst die See-Gastronomie ist meilenweit entfernt. Auch in Richtung Schüren sucht man eine „Toilettenmöglichkeit“ vergebens.

Neuvergabe der Citytoilette

Jetzt ist eine weitere feste Sanitäranlage in Planung. An der Nordseite des Sees in direkter Nachbarschaft zur B236-Brücke. Am Fuße des „Kaiserbergs“ soll etwas entstehen, das Jugendlichen und Seespaziergängern die Möglichkeit zur Erleichterung geben soll.

Realisiert werden soll das Projekt noch in diesem Jahr im Rahmen der „Neuvergabe der City-Toiletten für das Stadtgebiet“.

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In zwei Bauabschnitten soll die neue Sanitäranlage errichtet werden. In der ersten Jahreshälfte 2020 sollen die vorbereitenden Maßnahmen, wie das Verlegen der notwendigen Leitungen, erfolgen.

In der zweiten Jahreshälfte soll dann das Gebäude errichtet werden. Wie genau die Toilettenanlage am Ende aussehen wird, steht noch nicht fest. Fest steht aber jetzt schon, welcher Etat dafür zur Verfügung steht: 140.000 Euro.

Bezirksvertretung entscheidet

Wie viele Toiletten man für diesen Betrag bekommt, muss noch geklärt werden. Auch wie die Anlage betrieben wird und die jeweiligen Öffnungszeiten stehen noch nicht fest.

Vielleicht kommt in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Hörde ein wenig Licht in das Planungsdunkel. Die BV muss die Pläne der Stadt Dortmund nämlich noch absegnen. Beginn der öffentlichen Sitzung ist am Dienstag (28.1.) um 15.30 Uhr in der Bezirksverwaltungsstelle an der Hörder Bahnhofstraße.

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