Pilot Ralf Rückner startet im Wohnzimmer

Echtzeitflüge

Den Traum vom Fliegen hatte Ralf Rückner aus Bodelschwingh schon lange. Jetzt erfüllte er ihn sich - im eigenen Wohnzimmer.

BODELSCHWINGH

24.11.2011, 04:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herr Rückner (l.) und unser Reporter im "Cockpit".

Herr Rückner (l.) und unser Reporter im "Cockpit".

 Die Idee, einen eigenen Flugsimulator zu bauen, kam Rückner, nachdem er im Fernsehen eine Sendung über Modellbau gesehen hatte. Doch der Weg bis zur Realisierung war lang. Als Standort hatte er für seine Flugkanzel anfangs seinen Keller vorgesehen. Doch sein Vermieter war nicht einverstanden. Aber weil Rückner nicht aufgeben wollte, entschied er sich für die heutige Lösung.  Bevor Rückner „in die Luft geht“, meldet er sich – wie bei einem richtigen Start – beim Tower im Dortmunder Flughafen mit seinem angestrebten Ziel an. Danach wird er – später auch „unterwegs“ – über alle Einzelheiten informiert, denen er auf seiner Route begegnen würde, wenn es ein richtiger Flug wäre.

 Übrigens wird jeder seiner „Flüge“ in Echtzeit abgewickelt. Liegt sein Ziel zum Beispiel in Amerika, dann muss er (oder sein Copilot) bis zu 16 Stunden am Steuer sitzen. Inzwischen hat Ralf Rückner zahlreiche seiner Freunde für das „Mitfliegen“ begeistert. Er würde sich aber über weitere Copiloten (auch interessierte Schüler) freuen. Rückner: „Ich zeige das gern und bin für weitere Ideen offen. Wer Interesse hat, sonntags einmal mitzufliegen, der kann sich telefonisch melden. 

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