Riesiges Plakat am Phoenix-See dankt den Corona-Helden

Leben in Corona-Zeiten

Ein großes Plakat am Phoenix-See in Dortmund sorgt in diesen Tagen für Aufsehen. Es spricht in Corona-Zeiten vielen Menschen aus der Seele. Wer steckt dahinter?

Hörde

, 08.04.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Plakat am Phoenix-See in Dortmund ist nicht zu übersehen.

Das Plakat am Phoenix-See ist nicht zu übersehen. © Jörg Bauerfeld

Es ist eine Aktion, die den Bewohnern des Wohnprojektes an der Weingartenstraße in Hörde enorm wichtig ist. Einfach mal „Danke“ sagen – und zwar den Menschen, die sich, wie ein Bewohner es ausdrückt, „täglich für uns alle den Arsch aufreißen“.

Gemeint sind alle Mitarbeiter in den Krankenhäusern, bei Ärzten oder in Pflegeeinrichtungen; gemeint sind die Mitarbeiter, die in den Supermärkten an der Kasse sitzen oder die, die dafür sorgen, dass die Regale immer wieder voll werden.

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Die Idee kam aus dem Kreis der Bewohner des 5. W.I.R.-Projektes in Dortmund. Und nicht nur die Idee. Auch das Plakat haben Bewohner zusammen entworfen, es wurde von einem Mitbewohner gedruckt und gespendet. 40 Wohneinheiten gibt es hier in Seenähe.

Bewohner „treffen“ sich zum Singen

Der Verein steht für die Idee eines generationsübergreifenden, gemeinschaftlichen Wohnens und deren Realisierung in konkreten Wohnprojekten. Und diese Idee hat in Dortmund einen regen Zulauf.

Zahlreiche Aktionen werden im Verlauf des Jahres von den Bewohnern gemeinsam unternommen und vorangetrieben – im Moment liegt natürlich alles auf Eis. Was noch geht in Corona-Zeiten, ist das gemeinschaftliche Singen.

So trifft man sich jeden Abend um 18 Uhr auf der Außen-Galerie zum Singen. Dann erklingt die „Ode an die Freude“ – und samstags, pünktlich um 19.09 Uhr, „You‘ll never walk alone“.

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