Ehemaliges Gelände der Zeche Kurl soll endlich entwickelt werden

rnIm Husener Zentrum

Neben dem Einkaufszentrum in Husen existiert seit 90 Jahren eine ungenutzte Brachfläche. Die Ortspolitik drängt nun darauf, dieses Gebiet weiterzuentwickeln.

Husen

, 12.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bezirksvertretung Scharnhorst macht auf Antrag der SPD-Fraktion Druck in Sachen Weiterentwicklung des ehemaligen Geländes der Zeche Kurl zwischen dem Husener Einkaufszentrum und dem Gebiet, das die Oldtimerfreunde Kurl-Husen nutzen.

Ein Investor beabsichtige, so erläuterte Herbert Niehage (SPD) in der September-Sitzung des Gremiums, im hinteren Bereich dieser Fläche (Richtung Bahnlinie) eine Lagergaragen-Anlage zur Vermietung an Kleingewerbetreibende sowie eine Stellfläche für Wohnmobile / Wohnwagen zu errichten.

Oldtimerfreunde bleiben, wo sie sind

Die Oldtimerfreunde Kurl-Husen sollen ihre derzeitige Fläche weiterhin nutzen können. Im südlichen Bereich zur Husener Straße hin sollen neben dem Einkaufszentrum etwa 60 Wohnungen entstehen. Die künftigen Anwohner hätten den Vorteil einer optimalen Busanbindung. Der jetzige Baumbestand soll erhalten bleiben.

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„Diese Baumaßnahme“, so heißt es im SPD-Antrag, „würde das Ortsbild Husen entscheidend aufwerten, eine seit 90 Jahren ungenutzte Brachfläche im Ortsmittelpunkt beleben und einen Beitrag zur Wohnumfeldverdichtung leisten, ohne dabei wertvolles Grünland zu vernichten“.

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Dazu bedarf es nun eines Bebauungsplan-Verfahrens. Jürgen Focke (CDU) kommentierte das Thema so: „Ich freue mich, dass ein Investor das Gebiet jetzt anpacken will.“

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