Polizei bietet jetzt Hilfe für Betroffene der Kellerbrände in Dortmund

Kellerbrand-Serie

15 Kellerbrände hat es seit März im Dortmunder Westen gegeben. Inzwischen hat die Polizei eine Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgesetzt – und ein Hilfsangebot gestartet.

Huckarde, Mengede, Lütgendortmund

, 27.08.2020, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Den jüngsten Kellerbrand gab es an der Lütgendortmunder Straße. Es war der 15. in der Serie.

Den jüngsten Kellerbrand gab es an der Lütgendortmunder Straße. Es war der 15. in der Serie. © Helmut Kaczmarek

Kley, Westerfilde, Kirchlinde – das sind nur drei der Orte im Dortmunder Westen, deren Bewohner seit dem 13. März Opfer von Brandstiftung in den Kellern ihrer Häuser wurden. Zuletzt brannte der Keller eines Mehrfamilienhauses an der Lütgendortmunder Straße.

Mit diesem Brand vom 22. August (Samstag) ist die Kellerbrand-Serie auf derzeit 15 Fälle angewachsen (Stand 27.8.). Die Polizei sucht mit einer Ermittlungskommission auf Hochdruck nach dem oder den Tätern.

Bereits nach dem 13. Kellerbrand war eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro für Hinweise ausgesetzt worden, die zur Ermittlung beitragen oder zur Ergreifung des Täters führen. Bislang fehlt jedoch jede Spur von dem oder den Tätern.

Kostenlose Beratung für Betroffene

Indes hat die Polizei ein Hilfsangebot für die Opfer der Brandstifter auf den Weg gebracht. „Für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner können die Brandstiftungen eine enorme psychische Belastung darstellen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. „Das Dortmunder Kommissariat für Opferschutz und Kriminalprävention bietet allen Betroffenen die Möglichkeit, sich kostenlos beraten zu lassen.“

Betroffene können sich rund um die Uhr per E-Mail an vorbeugung.dortmund@polizei.nrw.de wenden oder unter Tel. (0231) 1327441 melden. Die Opferschutz-Beauftragten kümmern sich um alle Anrufer und E-Mail-Verfasser.

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13 Mal legten Unbekannte vorsätzlich Feuer in den Kellern von Mehrfamilienhäusern im Dortmunder Westen. Nun wurde eine Belohnung ausgesetzt, die die Ermittlungen der Polizei vorantreiben soll. Von Beate Dönnewald

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