„Fahrende Gefahrenstelle“: Polizei stellt illegal getunten Honda sicher

Polizei Dortmund

Autotuner motzen ihre Wagen eigentlich auf. Doch den getunten Honda eines 28-Jährigen hat die Dortmunder Polizei jetzt als „fahrende Gefahrenstelle“ aus dem Verkehr gezogen - die Liste der Mängel ist lang.

Dortmund

, 30.03.2021, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Dortmunder Polizei spricht von einer „fahrenden Gefahrenstelle“ und meint damit den Wagen eines 28-Jährigen aus Bergkamen. Der Mann hatte offenbar selbst an seinem Auto rumgeschraubt.

Der tiefergelegte Honda war dem Bericht der Polizei zufolge am Montag (29.3.) um 14.40 Uhr in der Nähe des Borsigplatzes aufgefallen.

Überprüfung ergibt eine Vielzahl von Mängeln

Bei einer ersten Überprüfung, so berichtet die Polizei, stellten die Beamten Schleifspuren an den Radhauskanten fest, zudem verlor der Wagen des 28-Jährigen Öl.

Eine ausgiebigere Überprüfung durch einen Gutachter offenbarte weitere Mängel. So war der Honda laut Polizeibericht „unfachmännisch tiefergelegt“, die Lenkung war beschädigt und die Vorderreifen so weit runtergefahren, dass die Karkasse frei lag.

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Die Polizei berichtet, dass außerdem an der Radbefestigung der ersten Achse eine Distanzscheibe laienhaft angebracht wurde. Eine solche Scheibe dient in der Regel einer Spurverbreiterung des Fahrzeugs. Ferner war ein Hinterreifen nicht freigängig und ein Schwingungsdämpfer defekt.

Aus Sicht des Gutachters waren die Mängel zu gravierend, um die Fahrt fortsetzen zu können.

Aus Sicht des Gutachters waren die Mängel zu gravierend, um die Fahrt fortsetzen zu können. © Polizei Dortmund

Nach dem Bericht des Gutachters musste der 28-Jährige seinen Honda vor Ort abstellen. Zudem fertigten die Beamten der Polizei eine entsprechende Anzeige an wegen der Ordnungswidrigkeiten.

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