Polizei erteilt Platzverweise auf Phoenix-West

Kampf gegen Raser

Im Kampf gegen Raser und illegale Straßenrennen war die Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag im Einsatz. Auf Phoenix-West bekamen rund 30 Fahrer einen Platzverweis, weil sie sich in einem gesperrten Bereich aufhielten. Auch auf dem Wall in der City wurde kontrolliert. Wir blicken auf die Bilanz der Polizei.

DORTMUND

02.04.2017, 14:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Polizei erteilt Platzverweise auf Phoenix-West

Die Polizei kontrollierte am Wochenende auf dem Wall.

Von Freitag (19 Uhr) bis Samstag (2.30 Uhr) war der Verkehrsdienst der Polizei im Einsatz. Wir blicken an dieser Stelle auf die Bilanz der Polizei: 

  • Ort 1: Insbesondere auf dem Gelände Phoenix-West trafen die Einsatzkräfte auf circa 10 Motorradfahrer und 20 Autos im gesperrten Bereich. Die Menschen dort wurden kontrolliert und des Platzes verwiesen.
  • Ort 2: Auf der Märkischen Straße wurde der 25-jährige Fahrer eines Range Rovers mit 88 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Auf dem Hiltropwall fuhr der Fahrer eines Ford Focus, ein 25-Jähriger aus Dortmund, mit 106 km/h bei erlaubten 50 km/h in die Geschwindigkeitskontrolle der Polizei. Zwei weitere Autofahrer wurden dort mit gemessenen 81 km/h kontrolliert.
  • Ort 3: Auf dem Burgwall tat sich ein 21-Jähriger aus Bergkamen in einem BMW hervor. Statt mit erlaubten 50 km/h fuhr der Mann mit 112 km/h in die Kontrolle der Beamten. Zwei weitere Fahrer fuhren jeweils mit 87 und 76 km/h in die Geschwindigkeitskontrolle. Zusammenfassend wurden 3485 Fahrzeuge gemessen. Insgesamt wurden dabei 54 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Sechs Fahrzeugführer (siehe oben) müssen sich jetzt auf ein Fahrverbot einstellen.

Gegen 23 Uhr fuhren die Einsatzkräfte die einschlägig bekannten Plätze am Ostwall an und erteilten den dort anwesenden Szeneangehörigen Platzverweise. Dabei wurde ein 31-Jähriger aus Langenau mit seinem VW Golf angehalten und überprüft. Da er keinerlei Papiere vorweisen konnte, seine Beifahrerin sich in Widerprüche verstrickte, fuhr ein Einsatzteam gemeinsam mit dem Betroffenen die Anschrift seiner Eltern in Eving an.  

Dort sollte sich angeblich auch sein Führerschein befinden. Nach Belehrung (Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis), nahm seine Freundin den Fahrersitz ein. An der Anschrift seiner Eltern angekommen, gab der 31-Jährige zu nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. 

Angst vor der Strafe

Aus Angst vor Strafe, hatte er daher zunächst falsche Personalien angegeben. Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich dann obendrein noch heraus, dass er am 14. März als Beifahrer, nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei, verunfallte und verletzt wurde. Am 21. März versuchte er dann selber, sich durch Flucht einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei wurde er wiederum in einen Unfall verwickelt.

Der 31- Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er darf jetzt mit einem erneuten Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.

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