Wall und Phoenix-See

Polizei kontrolliert Raser und Poser: Mann muss hunderte Euro zahlen

Auf dem Wall und am Phoenix-See hat die Dortmunder Polizei erneut Raser und Poser ins Visier genommen. Sie schrieben viele Anzeigen. Ein Mann musste noch vor Ort mehrere hundert Euro zahlen.
Insgesamt beobachtet die Polizei, dass die Zahl der Personen aus der illegalen Raser- und Tuner-Szene auf dem Wall und am Phoenix-See aktuell rückläufig ist. © Schaper (Symbolbild)

Die illegale Raser- und Poser-Szene stand in den Nächten zu Samstag (27.6.) und Sonntag (28.6.) erneut im Fokus polizeilicher Kontrollen in Dortmund. Schwerpunkte seien der Wallring und der Phoenix-See gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Polizeipressestelle.

168 Menschen und 105 Autos seien insgesamt von den Beamten kontrolliert worden. 77 Personen hätten einen Platzverweis erhalten, fünf Fahrzeuge seien zudem sichergestellt worden – teilweise zur Erstellung eines technischen Gutachtens, teilweise zur Klärung der Eigentumsverhältnisse.

Es sei eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Lärmbelästigung geschrieben worden. Sechs Mal habe man zudem festgestellt, dass die Betriebserlaubnis des jeweiligen Fahrzeuges erloschen war. Zusätzlich seien Dutzende weitere Ordnungswidrigkeitsanzeigen geschrieben sowie Verwarngelder verhängt worden.

Mann mit Haftbefehl gesucht

Einen „Glückstreffer“ erzielte die Polizei an dem Wochenende auch noch. Bei einem Mann habe man bei der Kontrolle festgestellt, dass dieser mit offenem Haftbefehl gesucht worden sei. Doch dieser habe tief in die Tasche gegriffen, über 1200 Euro noch vor Ort bezahlt und deshalb auf freiem Fuß bleiben dürfen, heißt es.

Obwohl die Anzahl der anwesenden Raser und Tuner vor Ort aktuell rückläufig sei, werde man in den nächsten Wochen weiter Präsenz zeigen, kündigte die Dortmunder Polizei an.

Corona-Newsletter

Alle wichtigen Informationen, die Sie zum Leben in der Corona-Pandemie benötigen, sammeln wir für Sie im kostenlosen Corona-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.