Coronaschutz-Maßnahmen

Polizei kündigt mehr Corona-Kontrollen in Dortmunds City und Nahverkehr an

Polizei, Stadt und DSW21 wollen in der Vorweihnachtszeit die Einhaltung der Maskenpflicht in Dortmunds City und der 3G-Regel im Nahverkehr durchsetzen. Dazu kündigten sie verstärkte Kontrollen an.
Ein Polizeiwagen auf dem Westenhellweg © Stephan Schuetze

Auf dem Osten- und dem Westenhellweg, dem Weihnachtsmarkt und den Wochenmärkten gilt seit Donnerstag wieder die Maskenpflicht – eine zusätzliche Coronaschutz-Maßnahme in der Vorweihnachtszeit, in der das Stadtzentrum traditionell aus allen Nähten platzt.

Die Dortmunder Polizei kündigt nun an, dass sie in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem städtischen Ordnungsdienst intensiv in den betroffenen Bereichen unterwegs sein wird, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu kontrollieren.

Streifenteams, Bereitschaftspolizei und Zivilbeamte bei Kontrollen im Einsatz

Auch in Dortmunds Bussen und Bahnen und den Nahverkehrs-Knotenpunkten wird die Polizei zusammen mit DSW21-Mitarbeitern verstärkt präsent sein – dort soll kontrolliert werden, ob die Passagiere die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) einhalten.

„Die Polizei setzt für die Kontrollen unter anderem Streifenteams, Bereitschaftspolizei und auch Zivilkräfte ein“, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. „Wenn erforderlich, überprüft die Polizei auch Impfnachweise.“

„In den gemeinsamen Einsätzen geht es nicht darum, über die vielfach erläuterten Vorschriften zu diskutieren, sondern um sie im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen und Verstöße zu ahnden“, wird Polizeipräsident Gregor Lange in der Pressemitteilung zitiert.

Die ersten Kontrollen in der Weihnachtsstadt zeigten, dass sich der große Teil der Bürgerinnen und Bürger an die Vorschriften halte, erklärt Oberbürgermeister Thomas Westphal in der Mitteilung. Dennoch müsse man eine entschlossene Haltung zeigen, ergänzt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung: „Mit den verstärkten Kontrollen leisten wir zusammen einen wichtigen Beitrag.“

Verstöße gegen Vorschriften wie die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen kosten laut dem aktuellen Bußgeldkatalog in NRW jetzt 150 Euro. Wer einen gefälschten Test vorlegt, muss sogar mit einem Bußgeld von 1000 Euro rechnen.

Corona-Newsletter

Alle wichtigen Informationen, die Sie zum Leben in der Corona-Pandemie benötigen, sammeln wir für Sie im kostenlosen Corona-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.