In den Wochen des Weihnachtsmarktes werden Polizeikräfte teils mit Maschinenpistolen in der Innenstadt zu sehen sein. © Stephan Schütze
Dortmunder Weihnachtsmarkt

Polizei mit Maschinenpistolen beim Weihnachtsmarkt – war das schon früher so?

Um den Besuchern das bestmögliche Sicherheitsgefühl zu geben, sind einige Vorkehrungen in Dortmund getroffen worden. Neben besonderen Waffen fallen neue Absperrungen auf.

War das früher auch schon so? Diese Frage stellen sich viele Besucher der Dortmunder City in diesen ersten Tagen des Weihnachtsmarktes 2021. Mit „früher“ ist dabei gar kein allzu lang zurückliegender Zeitraum gemeint – sondern die Zeit vor der Pandemie.

Vor zwei Jahren hat der Dortmunder Weihnachtsmarkt zum bislang letzten Mal in seinem normalen Umfang stattgefunden. Und ja, damals waren schon Polizisten mit Maschinenpistolen in der Stadt unterwegs, wie die Pressestelle der Behörde auf Anfrage bestätigt. Nach dem Terror-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Jahr 2016 sind viele Vorkehrungen verschärft worden.

„Polizei mit gut sichtbarer Präsenz“

„Auch in diesem Jahr trägt die Polizei mit gut sichtbarer Präsenz zur Sicherheit und vor allem zum Sicherheitsgefühl auf dem Weihnachtsmarkt bei“, so Sprecherin Nina Kupferschmidt. Am Alten Markt, bei „Wormland“, gibt es wieder eine mobile Wache – außerdem sind die Beamten der Citywache am Brüderweg ansprechbar.

Die rot-weißen Poller verengen den Westenhellweg zusätzlich zu den großen Betonklötzen.
Die rot-weißen Poller verengen den Westenhellweg zusätzlich zu den großen Betonklötzen. © Kevin Kindel © Kevin Kindel

Auffällig sind außerdem die großen Beton-Quader, die unter anderem auf der Kampstraße oder auf dem Westenhellweg zu sehen sind – teils mit Weihnachtsbäumen dekoriert. Sie sind dort platziert, damit Fahrzeuge nicht ungehindert in die Menschenmenge fahren können.

Die Lücken sind etwa nahe der Petrikirche zusätzlich mit aufschließbaren rot-weißen Metallpollern verkleinert.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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Kevin Kindel