Kampf gegen Raser: Polizei misst 500 Fahrzeuge im Dortmunder Süden

Polizeikontrolle

Die Polizei Dortmund kontrollierte am Wochenende zahlreiche Verkehrsteilnehmer im Stadtteil Syburg. Neben Tempoüberschreitungen fiel noch ein anderer Verstoß vermehrt auf.

Dortmund

17.08.2020, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Polizei war am Sonntag (16.8.) ab 9 Uhr im Dortmunder Stadtteil Syburg im Einsatz. Ziel: Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern soll gesenkt werden.

Da laut aktueller Pressemitteilung zu hohes Tempo eine der häufigsten Unfallursachen sei, nutzte die Polizei auch auf der Hohensyburgstraße Messtechnik: 500 Fahrzeuge wurden am Sonntag (16.8) gemessen.

52 davon fuhren zu schnell. Die meisten Verstöße begingen demnach Pkw-Fahrer. Ein Pkw-Fahrer aus Witten etwa fuhr 83 km/h bei erlaubten 50 km/h.

Bei 10 von 42 angehaltenen Motorrädern bestand der Verdacht, dass sie zu laut waren. Das Motorrad einer Fahrerin stellte die Polizei sicher. Ein Gutachter untersuche die Maschine nun genauer, teilt die Polizei mit.

Auch der Sonntagsausflug eines Mercedes-Fahrers endete auf der Hebebühne eines Sachverständigen: der Fahrer des AMG fiel an einer Kontrollstelle am Hengsteysee durch die hohe Lautstärke seines Autos auf. Das Messgerät der Polizei zeigte bei der Überprüfung einen erhöhten Wert an, heißt es i nder Mitteilung.

Neben den Tempoverstößen ahndete die Polizei 17 weitere Verstöße. In drei Fällen erlosch die Betriebserlaubnis für Fahrzeuge. Die Verkehrssicherheitsberater der Dortmunder Polizei führten mit zahlreichen Motorradfahrern im Rahmen der Kontrollen auch Gespräche zur Sicherheit im Straßenverkehr.

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