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Polizeipräsident weist Rassismus-Vorwürfe zurück

Tod im Gewahrsam

Bestürzt hat Polizeipräsident Norbert Wesseler auf den Tod des 45-jährigen Gambiers Ousman Sey reagiert. Dieser war am Samstagmorgen im Polizeigewahrsam zusammengebrochen und im Krankenhaus gestorben. Wesseler und Feuerwehr-Chef Dirk Aschenbrenner weisen Rassismus-Vorwürfe zurück.

DORTMUND

von Ruhr Nachrichten

, 10.07.2012 / Lesedauer: 2 min
Polizeipräsident weist Rassismus-Vorwürfe zurück

Kebba Yeng (l.) und Ebou Sey (r.) mit dem Foto ihres toten Freundes beziehungsweise Bruders Ousman Sey.

Verwandte und Bekannte des Toten hatten am Montag die Vermutung geäußert, dass bei Sey Hilfe unterblieben sein, weil dieser schwarz ist. Das bestreitet Wesseler vehement: "Ich weise entschieden die Unterstellung zurück, die Polizeibeamten hätten aufgrund der Hautfarbe des Dortmunders keine medizinische Hilfe geleistet oder angefordert. Dieser Vorwurf trifft die Polizei Dortmund sehr, da der Eindruck erweckt wird, rassistische Motive hätten beim Vorgehen der Beamten eine Rolle gespielt", so der Polizeipräsident.Wesseler weiter: "Wir unterscheiden nicht nach Hautfarbe, Religion oder Herkunft. Ein solcher Vorwurf entbehrt jeder Grundlage. Dort wo die Polizei einschreitet, dort wo wir helfen, wo wir unserem gesetzlichem Auftrag nachgehen, hat Rassismus keinen Platz!"

Weiter erläuterte der Präsident: "Nach dem, was ich bisher weiß, kann ich kein Fehlverhalten meiner Beamten erkennen. Wir bitten um Verständnis, dass es uns die laufenden Ermittlungen im Moment nicht erlauben, weitere Details zu veröffentlichen. Die Polizei Dortmund wird alles zur Aufklärung dieses tragischen Falles tun."

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